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Publikationen

Auf dieser Seite können Sie sich einen Überblick über die Publikationen der Mitglieder des Instituts für Geschichte verschaffen. Hier finden Sie:

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Ankündigungen

Wasserkraft
Christian Zumbrägel: "Viele wenige machen ein Viel" - Eine Technik- und Umweltgeschichte der Kleinwasserkraft (1880–1930). Verlag Ferdinand Schöningh Paderborn. Voraussichtliches Erscheinungsdatum: 2018 (Geschichte der technischen Kultur, Band 5)

 

Die Wassermühle mit Wasserrad ist heute noch vom Mythos einer vorindustriellen Form der Energiegewinnung umsponnen. Tatsächlich jedoch blieben diese »alten« Antriebstechniken an vielen Bächen mindestens bis in die Zwischenkriegszeit der wichtigste Kraftspender.
Diese »old technologies« (David Edgerton) der Wasserkrafttechnik wurden mit der Verwissenschaftlichung im Turbinenbau und der Elektrifizierung nicht obsolet. An vielen Wasserläufen in den südwestfälischen Mittelgebirgen lagen Einsatzbedingungen vor, die den Betreibern kleiner Hammerwerke oder Drahtrollen noch lange aus praktischen Gründen die Beibehaltung ihrer »alten« Wasserräder nahelegten. 
Diese mit dem Conrad-Matschoß-Preis des VDI ausgezeichnete Wissens-, Technik- und Umweltgeschichte der Kleinwasserkraft fragt nicht wie oft üblich nach dem Neuigkeitsgrad des technischen Wandels, sondern nach der Beständigkeit des Alten und Traditionellen.

Für diesen Titel erhielt der Autor den Nachwuchspreis der „Georg Agricola Gesellschaft für Technikgeschichte und Industriekultur“. (Klappentext) Weitere Informationen.

 
Reparieren
Stefan Krebs, Gabriele Schabacher, Heike Weber (Hrsg.): Kulturen des Reparierens. Dinge - Wissen - Praktiken. Transcript Verlag Bielefeld. Voraussichtliches Erscheinungsdatum: Mai 2018.


Reparieren und Instandhalten sind ökonomisch wie kulturell zentrale Praktiken im »Leben« technischer Dinge und Infrastrukturen. Der Band rückt diese bislang wenig untersuchten Tätigkeiten in den Vordergrund und fragt nach den Wissensformen der unterschiedlichen Kulturen des Reparierens. Die Expertisen und politischen Ambitionen menschlicher Akteure finden dabei ebenso Berücksichtigung wie die Eigendynamik der Dinge. Die Beiträge fokussieren auf Praktiken wie die Uhr- oder Computerreparatur sowie Räume wie die Wohnung und das Krankenhaus, das Repaircafé und die Stadt des Globalen Südens. Nicht zuletzt geht es auch um die Frage, inwiefern Reparieren und reparaturfreundliches Design zu mehr Nachhaltigkeit beitragen können. (Klappentext) Weitere Informationen.

 
Kunze 2018 Familiengeschichte
Rolf-Ulrich Kunze: Lehrbuch Familiengeschichte. Eine Ressource der Zeitgeschichte. Kohlhammer Verlag Stuttgart. Voraussichtliches Erscheinungsdatum: 1. Halbjahr 2018

 

Die Geschichte der Familie gehört zu den gut erforschten Querschnittgebieten der Sozial- und Mentalitätsgeschichte. Allerdings gilt das für die frühe Neuzeit und die neueste Geschichte von 1789 bis 1914, nicht für die des 20. Jahrhunderts. Die Familienzeitgeschichte ist eine Domäne der Familiensoziologie, der Pädagogik und der Psychologie. Sie wird als eine im Dialog von Geschichtswissenschaft und familiengeschichtsinteressierten Laien zu entwickelnde Ressource vorgestellt. In einem Theorieteil geht es um die Motivation zur Beschäftigung mit der Familie innerhalb und außerhalb der Wissenschaft, um erkenntnisleitende Perspektiven und Hauptlinien der Familienentwicklung von der Kleinfamilie zum Patchwork. Der Praxisteil behandelt konkrete Quellenprobleme familiengeschichtlicher Projektarbeit. (Klappentext) Weitere Informationen