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No taxation without representation? Der Sozialvertrag des Steuerstaats

No taxation without representation? Der Sozialvertrag des Steuerstaats
Typ: Oberseminar (OS)
Semester: WS 19/20
Zeit: 16.10.2019
09:45 - 11:15 wöchentlich




23.10.2019
09:45 - 11:15 wöchentlich



30.10.2019
09:45 - 11:15 wöchentlich



06.11.2019
09:45 - 11:15 wöchentlich



13.11.2019
09:45 - 11:15 wöchentlich



20.11.2019
09:45 - 11:15 wöchentlich



27.11.2019
09:45 - 11:15 wöchentlich



04.12.2019
09:45 - 11:15 wöchentlich



11.12.2019
09:45 - 11:15 wöchentlich



18.12.2019
09:45 - 11:15 wöchentlich



08.01.2020
09:45 - 11:15 wöchentlich



15.01.2020
09:45 - 11:15 wöchentlich



22.01.2020
09:45 - 11:15 wöchentlich



29.01.2020
09:45 - 11:15 wöchentlich



05.02.2020
09:45 - 11:15 wöchentlich




Dozent:

Prof. Dr. Gisela Hürlimann

LVNr.: 5012021
Bemerkungen

Steuergerechtigkeit heute wieder ein „hot issue“, wie Thomas Pikettys „Kapital im 21. Jahrhundert“ zeigt. Die Veranstaltung bietet einen ideen-, wissens- und wirtschaftsgeschichtlichen Überblick über „steuerpolitische Ideale“ (F.K. Mann 1937) und ihre Umsetzungsversuche.

Die Studierenden lernen finanzsoziologische Klassiker (Schumpeter) wie auch die New Fiscal Sociology kennen, die die Besteuerung als eine Art „Sozialvertrag“ erachtet (Martin/Mehrotra/Prasad 2009).

Interessierende Fragen sind etwa: Wie wurde die Steuer vom herrschaftlichen Machtmittel zu einem demokratischen Instrument, das Infrastrukturen, Wohlfahrtsleistungen und Wohlstandsumverteilung ermöglichen soll? Welche Akteure und sozialen Gruppen plädierten weshalb für welche Steuer(n)? Das Ziel ist es, aktuelle Debatten um Steuern in einen historischen Horizont einzubetten und Fiskalpolitik als einen „Schlüssel“ (Goldscheid) im Wandel von Staatlichkeit und Demokratie zu erfassen.

Das Lesematerial wird online zur Verfügung gestellt. Der Leistungsnachweis erfolgt in Form schriftlicher Kommentare/Recherchen und ihrer mündlicher Präsentation.