Department für Geschichte
Christian Vater Foto: Ute von Figura

Christian Vater

  • Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
    Institut für Geschichte
    Geb. 09.20, 3. OG
    Douglasstraße 24
    76133 Karlsruhe

Forschung

  • Philosophie, Theorie und Geschichte der Künstlichen Intelligenz
  • Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsgeschichte
  • Medienwissenschaft, material culture studies, science and technology studies
  • Forschungsprojekt: „Die Zukunft Zeichnen – Technische Bilder als Element historischer Technikzukünfte in der frühen Künstlichen Intelligenz“, HEiKAexplore Forschungsbrücke 2019/2020 „Autonome Systeme im Spannungsfeld von Recht, Ethik, Technik und Kultur“.
  • Dissertation: „Alan Turing und der Unterschied zwischen Mensch und Maschine“ (Arbeitstitel) (Universität Heidelberg, Philosophisches Seminar, Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsgeschichte, Prof. Peter McLaughlin).

 

CV

  • Seit Januar 2020: Wissenschaftlicher Mitarbeiter im HEiKAexplore Forschungsprojekt  „Die Zukunft Zeichnen – Technische Bilder als Element historischer Technikzukünfte in der frühen Künstlichen Intelligenz“ (KIT - ITZ - Technikgeschichte)
  • Juli 2014 - August 2019: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Sonderforschungsbereich 933 "Materiale Textkulturen" der DFG an der Universität Heidelberg (Teilprojekt Ö "Schrifttragende Artefakte in Neuen Medien")
  • Januar 2012 - Juni 2014: Wissenschaftlicher Referent in versch. StartUps zur Künstlichen Intelligenz und Halbleitertechnik.
  • Februar 2011: Magisterarbeit im Fach Philosophie zum Thema „Können Maschinen denken?  – Künstliche Intelligenz und der Turing Test.“ (Universität Kassel, Institut für Philosophie, Prof. Dr. Gottfried Heinemann, Prof. Dr. Dr. Kristian Köchy).

 

Konferenzen, Workshops u. Vorträge (Auswahl)

April 2020: "Künstliche Intelligenz und Weltverstehen" - Frühjahrstagung des Zentrums für Wissenschaftsforschung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, Halle. Co-Chair, Programmkomitee.

Januar 2020: "Turing's Maschinen - eine Neubewertung zwischen Symbolmanipulation, Diagrammatik und Kybernetik". Tagung "Hacking the Computable" (Jahreskonferenz der Deutschen Gesellschaft für Ästhetik -  plattform 2 – Stuttgart).

Mai 2019: „Über das Versiegeln und Öffnen von Black Boxes – Dispositive und Artefaktarrangements als Analyseinstrumente“ – Interdisziplinärer Autoren-Workshop, 3 Tage (Gäste aus dem deutschsprachigen Raum). Organisation, gemeinsam von SFB933 "Materiale Textkulturen" Teilprojekt "Schrifttragende Artefakte in Neuen Medien", KIT ITZ Geschichte (Prof. Dr. Marcus Popplow) u. INSIST Netzwerk.

April 2019: Vortrag „{Singularität} als Konzept und als Mythos der Forschung an Künstlicher Intelligenz“. Heidelberger Frühling, „Castor && Pollux“ – Future Talks.

Mai 2018: Vortrag „Turings Maschinen, ein Lügen-Test und das Denken-über-das-Denken. Ein Vorschlag, wie KI-Forschung und Philosophie zusammenarbeiten können“. 1. Villigster Dialog zur Künstlichen Intelligenz (Heidelberg, Begabtenförderwerk).

August 2017: Session „Two Years of Cooperation. The University of Heidelberg, the CRC 933 and Wikipedia“. 13. WikiMania, Montréal (Weltkonferenz der Wikipedianer_innen). (Zusammenarbeit Community, Universität u. Wikimedia, gemeinsam mit Kooperationspartner_innen).

WiSe 2015 – heute: Workshops zur Wikipedia für Universitätsangehörige (verschiedene Zielgruppen, verschiedene Themenschwerpunkte).

 

Herausgeberschaften

2020: Eckhard Geitz, Christian Vater u. Silke Zimmer-Merkle (Hgg.) (2020): Black Boxes. Interdisziplinäre Perspektiven auf Versiegelungskontexte und Öffnungsversuche. Berlin u.a.: De Gruyter (= Materiale Textkulturen 32).

2017: Michaela Böttner, Ludger Lieb, Christian Vater u. Christian Witschel (Hgg.) (2017):

5.300 Jahre Schrift.

Heidelberg: Wunderhorn.

Erweiterte Webpublikation mit Digitalen Beigaben: www.5300jahreschrift.de

(OpenAccess)

 

2016: Spektrum der Wissenschaft – Sonderheft: Die Magie der Schrift. Mit neuen Methoden bringen Forscher alte Schriften zum Sprechen (Spektrum Spezial 3/16 – Archäologie, Geschichte, Kultur). (Mit Friederike Elias: Konzept. Projektmanagement. Verantwortliche Redaktion für Sonderforschungsbereich).

 

    

2015: Charlotte Lagemann, Tina Schöbel u. Christian Vater (Hgg.) (2015):

LebenDingeTexte. Begleitheft zur Ausstellung.

Heidelberg: heiBOOKS (Universitätsmuseum Heidelberg. Kataloge)

(OpenAccess)

 

Fachartikel

2020: „Alan M. Turing und das Computing-Dispositiv 1950“, in Geitz et al. (2020): Black Boxes. Interdisziplinäre Perspektiven auf Versiegelungskontexte und Öffnungsversuche. Berlin u.a.: De Gruyter (= Materiale Textkulturen 32).

2019: „Die Wikipedia und das Software-Dispositiv. Eine digitale kooperative Onlineenzyklopädie für die ‚Turing-Galaxis‘ und die Geschichte des Hypertextes“, in Eva Gredel, Laura Herzberg u. Angelika Storrer (2019) (Hgg.): Linguistische Wikipedistik (=Sonderheft Diskurse – Digital), S. 1-25. (online, OpenAccess).

2017: „Hypertext. Eine Schrift für vernetzte, dynamische Schreibmaschinen“, in: Böttner et al. (Hgg.) (2017): 5.300 Jahre Schrift. Heidelberg: Wunderhorn, S. 166-169. (Print u. Online, OpenAccess).

 

Interviews

"A critical look can lead to more caution" - Goethe-Institut, [online] https://www.goethe.de/en/kul/ges/21890502.html [22.06.2020].

„Ein kritischer Blick kann zu mehr Sorgfalt führen“ - Goethe-Institut, [online] https://www.goethe.de/de/kul/ges/21890502.html [02.07.2020].

"Interview zu Technikängsten - Ein kritischer Blick kann zu mehr Sorgfalt führen" - netzpolitik.org, [online] https://netzpolitik.org/2020/ein-kritischer-blick-kann-zu-mehr-sorgfalt-fuehren/ [01.07.2020].

 

 

Funktionen und Mitgliedschaften

  • Februar 2019 – heute: Programmkomitee „artes liberales – universitas“, philosophischer und geisteswissenschaftlicher Veranstaltungsort, Heidelberg.
  • Juli 2015 - August 2019: Teilnehmer am Runden Tisch „Kommunikation u. Marketing“ der Universität Heidelberg.
  • WiSe 2015 / 2016 – WiSe 2017 / 2018: Fachrat des Philosophischen Seminars der Universität Heidelberg (Mittelbauvertreter).
  • WiSe 2003 / 2004 – SoSe 2004: Mitglied des Senates der Universität Kassel.
  • DGPhil (Deutsche Gesellschaft für Philosophie)

  • INSIST (Interdisciplinary Network for Studies Investigating Science and Technology)

  • MAD HD (methods & applications in the digital humanities | heidelberg)

  • AG Digital Humanities Theorie

 

Preise

  • 2016: Wiki-Eule in der Kategorie „Schwingen-Eule“. Community-Preis der deutschsprachigen Wikipedianer_innen für vorbildliche Zusammenarbeit Universität u. Community.

 

Lehre

2014 - heute: Universität Heidelberg, Philosophisches Seminar und Max-Weber-Institut für Soziologie. Lehraufträge zur Wissenschaftstheorie und Technikgeschichte von Künstlicher Intelligenz und von Hypertext. Begriffe, Geschichte und Theorie des "Netzwerks" und des "Programms". Artefakttheorie und Diagrammatik. Übungen zur wissenschaftlichen Arbeit in der Wikipedia (zwischen Lexikographie und digital literacy).

2012 - 2014: Universität Kassel, Institut für Philosophie. Lehraufträge zu Logik, Zeichentheorie, Wahrheitstheorie und Künstlicher Intelligenz.

 

Medien

Christian Vater hat die Genealogie der Künstlichen Intelligenz als Automatisierung von Kopfarbeit in eine filmische Erzählform gebracht. Das Wissenschaftsvideo "300 Jahre  mechanische Intelligenz. Von Rechenknechten und Denkfabriken" ist im Rahmen des Wissenschaftsjahrs 2019 “Künstliche Intelligenz” im Technoseum in Mannheim sowie im Zentrum für Kunst und Medien in Karlsruhe entstanden.

 

Publikationsliste im KITopen-Medienportal