Einen Einblick in das konkrete Archivgeschehen gewährte dankenswerterweise Jennifer Meyer den Teilnehmenden des Kolloquiums Geschichte. Sie führte die Interessierten durch das Generallandesarchiv, das diese gemeinsam mit Marcus Popplow und Désirée Schauz am 30. Juni besuchten. Dabei erhielt die Gruppe Einblicke in die Geschichte der Institution sowie konkreter Archivalien. Beeindruckend war auch der Besuch der Restaurierungswerkstatt: an echten Exponaten wurden bestimmte Techniken zur Rettung solch wertvoller Quellen erklärt.
M. Ullmann / KITNeues aus der Geschichtsforschung
Tobias Markowitsch stellte am 16. Juni ein Projekt der Bildungsagenda NS-Unrecht vor. Dieses befasst sich mit den Akten des Sondergerichts Mannheim, welches während der NS-Diktatur Regimekritiker und -kritikerinnen anklagte und in über 8.000 Verfahren in den Jahren 1933 - 1945 verurteilte. Im Rahmen dieses Projektes ermöglichte das Generallandesarchiv Karlsruhe Schülerinnen und Schülern verschiedener Karlsruher Gymnasien, darüber tiefe Einblicke in das Unrechts-System des NS-Staates zu erlangen.
Martin Ullmann/KITNeues aus der Geschichtsforschung
Am 9. Juni stellte Jary Koch (Potsdam) im Forschungskolloquium Auszüge aus seinem Dissertationsprojekt über Arbeit, Technik und Natur in der chemischen Industrie der Bundesrepublik zwischen den 1960er und 1980er Jahren vor. Konkret beleuchtete Koch in seinem Vortrag Aspekte der Computerisierung und Automatisierung der Chemieindustrie und deren Folgen für industrielle Forschung und Produktion.
KITNeues aus der Forschung
Arne Cypionka stellte in seinem Gastvortrag "Archives of Nature & Archives of Society. Studien zum Böhmerwald in Computational Historical Ecology" am 2. Juni die computergestützte Forschung / Computational Humanities vor, die forstamtliche Karten und Archiv-Daten aus dem 19. Jahrhundert digitalisiert und untersucht, um u.a. die Wald-Entwicklung in dieser spezifischen ostbayerischen Region zu erforschen und die Veränderungen der Biodiversität zu visualisieren.
M. Ullmann / KITDie Antarktis in der Umweltgeschichte
PD Dr. Ole Sparenberg berichtete am 19. Mai über seine Forschungen zur Antarktis in der umwelthistorischen Lehre im Rahmen des Forschungskolloquiums am Geschichte Department.
N. HesseTagung der Gesellschaft für Technikgeschichte
Vom 7. bis zum 9. Mai tagte die deutschsprachige Gesellschaft für Technikgeschichte (GTG) in der Dortmunder Zeche Zollern zum Thema „Un|Sichtbarkeiten – Energiegeschichte zwischen Materialität, Praxis und Repräsentation“. Auf der Jahrestagung gab es gleich drei Beiträge aus dem Department für Geschichte. Clarissa Kopanitsak trug im Nachwuchsforum zu CAD-Modellierungen im Denkmalschutz vor. Ole Sparenberg referierte im Panel „Regionale Energieregime: Kultur, Politik, Umwelt“ seine Forschungen zur Torfnutzung im 19. Jahrhundert in Berlin. Und Nicole Hesse, die als Mitglied des Programmausschusses an der Organisation und Moderation der Tagung beteiligt war, hielt einen Vortrag zur Windenergienutzung in Energiekrisenzeiten des 20. Jahrhunderts.
online über den Kursraum 'Infoveranstaltungen Auslandsstudium' in ILIAS
Die Veranstatlung ist vor allem für Interessierte gedacht, die sich noch nicht im einen Platz beworben haben und sich über die Möglichkeit, mit Erasmus+ ins Ausland zu gehen, informieren möchten.
Du studierst am KIT in einem Bachelorstudiengang und willst den Masterstudiengang auch hier belegen? Was so einfach scheint, birgt so einige Tücken. Deswegen informiert dich diese Veranstaltung detailliert über den Prozess des Übergangs vom Bachelor- in das Masterstudium:
Wie läuft die Bewerbung?
Was ist, wenn ich den Abschluss zum Zeitpunkt der Bewerbung noch nicht habe?
Wann muss ich die letzte Bachelorleistung erbringen?
Soll ich mich nochmal sicherheitshalber in den Bachelorstudiengang zurückmelden?
Was ist, wenn ich den Bachelor mitten im Semester beende?
Was ist Mastervorzug? Muss ich die Leistungen im Master anerkennen lassen? Wie funktioniert die Anerkennung?
U.v.m.
Es besteht die Möglichkeit, auf individuelle Fragen einzugehen.
Die Veranstaltung wird in deutscher Sprache durchgeführt. Eine Anmeldung ist nur bis zum 27.07.,12:00 Uhr möglich.
Sollten Sie kurzfristig an der Veranstaltung nicht teilnehmen können, bitten wir Sie uns dies per E-Mail mitzuteilen, um anderen Interessierten auf der Warteliste das Nachrücken zu ermöglichen.
Hinweis: Die Veranstaltung findet über zoom statt. Zeitnah vor Veranstaltungsbeginn wird der Link zum Meetingraum per Email an die bei der Anmeldung benutzten Emailadresse verschickt. Um an der Veranstaltung teilzunehmen, wird ein Laptop, Tablet oder Handy mit Internetzugang, Mikrofon und Kamera benötigt.
Die Veranstaltung richtet sich an Interessentinnen und Interessenten, die ihren Bachelorabschluss an einer anderen deutschen Hochschule erwerben oder erworben haben und sich für ein Masterstudium in Informatik, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen oder Digital Economics am KIT interessieren.
Die Zugangs- und Auswahlkriterien werden vorgestellt. Weiterhin wird aufgezeigt, welche Wege es gibt, ggf. fehlende Leistungen für eine Zulassung nachzuholen. Es besteht die Möglichkeit, individuelle Fragen in der Gruppe oder im Anschluss an die Veranstaltung zu diskutieren.
Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt. Eine Anmeldung ist nur bis 12.00 Uhr am Vortag möglich.
Hinweis: Die Veranstaltung findet über zoom statt. Zeitnah vor Veranstaltungsbeginn wird der Link zum Meetingraum per Email an die bei der Anmeldung benutzten Emailadresse verschickt. Um an der Veranstaltung teilzunehmen, wird ein Laptop, Tablet oder Handy mit Internetzugang, Mikrofon und Kamera benötigt.