Home  | Impressum | Datenschutz | Sitemap | KIT

Workshop: „Was kann Technikgeschichte zur Reflexion von Technikzukünften beitragen?“ (Karlsruhe)

Workshop: „Was kann Technikgeschichte zur Reflexion von Technikzukünften beitragen?“ (Karlsruhe)
Tagungsort:

KIT, Karlsruhe

Datum:

28.-29.09.2017

Referent:

Prof. Dr. Marcus Popplow und Silke Zimmer-Merkle, M.A.

„Technikzukünfte“ lassen sich definieren als gegenwärtige und historische Vorstellungen über das zukünftige Verhältnis von Gesellschaft und Technik. Ergebnisse technikhistorischer Forschung finden in den gesellschaftlichen und innerwissenschaftlichen Debatten um solche Technikzukünfte bislang nur am Rande Berücksichtigung. Wie ließe sich dieser Beitrag der Technikgeschichte intensivieren?

Der von Marcus Popplow und Silke Zimmer-Merkle organisierte Workshop brachte Referentinnen und Referenten mit (technik-)historischer Expertise zusammen, die unterschiedlichste Projekte vorstellten, die sich an Akteure und Öffentlichkeiten außerhalb der eigenen Community richteten: Reinhold Bauer (Wirkungsgeschichte der Technik, Universität Stuttgart), Peter Moser (Archiv für Agrargeschichte, Bern), Elke Uhl (IZKT, Universität Stuttgart), Kurt Möser (Institut für Geschichte, KIT), Torsten Riotte (Historisches Seminar, Universität Frankfurt), Désirée Schauz (Akademie der Wissenschaften zu Göttingen), Hendrik Ehrhardt (Zentralverband Elektrotechnik und Elektronikindustrie, Berlin), Birgit Metzger (Historisches Seminar, Universität Freiburg), Michael Hascher (Landesdenkmalamt Baden-Württemberg, Esslingen) und Marcel Hänggi (Wissenschaftsjournalist, Zürich) diskutierten mit Mitgliedern des Instituts für Geschichte praxisnahe Fallbeispiele. Dieser explorative Zugang war bewusst gewählt. Ziel war also nicht die theoretisch-methodische Reflexion vorliegender Ansätze der Wissenschaftspopularisierung oder der „Public History“ und ihre Anwendbarkeit auf das Spannungsfeld von Technikgeschichte und Technikzukünften, sondern ein Erfahrungsaustausch aus der Praxis.

So konnten im Rahmen des Workshops konkrete Kategorien und Strategien bei der Vermittlung der Ergebnisse technikhistorischer Forschung identifiziert werden, die auch für die Debatten um Technikzukünfte hilfreich sind. Die Veranstaltung bildete den Auftakt für weitere Aktivitäten, die an den hier erreichten Stand der Diskussion anknüpfen werden.