Willkommen am Department für Geschichte

Über uns

Das Department für Geschichte am KIT hat in Forschung und Lehre zwei Schwerpunkte: Die Kulturgeschichte von Technik und Umwelt einerseits sowie die Politische und die Allgemeine Geschichte andererseits. Unsere Lehre bieten wir im Studiengang „Europäische Kultur und Ideengeschichte“ sowie für andere Fächer aus den Geistes- und Technikwissenschaften an.
 
In der Kulturgeschichte der Technik liegt ein Schwerpunkt auf der Mobilitätsgeschichte. Weitere Themen sind die Geschichte technischen Wissens und des Ingenieurberufes. Besonderes Interesse gilt der praxisorientierten Vermittlung technikhistorischen Wissens. Die Politische Geschichte konzentriert sich auf die Geschichte Europas im 19. und 20. Jahrhundert. Weitere aktuell verfolgte Forschungsthemen sind u.a. die Hochschulgeschichte und die Familiengeschichte. Darüber hinaus sind wir Ansprech- und Kooperationspartner für historische Themen am KIT sowie in Stadt und Region Karlsruhe, insbesondere für die Medien.

Als Teilinstitut des Instituts für Technikzukünfte bringen wir Forschungsergebnisse der Technik- und Umweltgeschichte in gesellschaftliche Debatten um Zukunftsfragen ein. „Technikzukünfte“ definieren wir als die Arten und Weisen, wie Gesellschaften über den zukünftigen Einsatz von Technik kommunizieren - ob sprachlich, durch Bilder oder über Emotionen. Die historische Perspektive deckt damit langfristige Kontinuitäten oder Brüche in der Kommunikation über zukünftige technische Entwicklungen auf.
 

Aktuelles

Walter Hauser, PorträtLVR-Industriemuseum / Jürgen Hoffmann
Ankündigung: Online-Vortrag: Ein Industriemuseum erfindet sich neu

Im Rahmen der Online-Vortragsreihe der GTG Technikgeschichte über Mittag referiert am 14. Januar 2022 Walter Hauser (Oberhausen) zum Thema "Ein Industriemuseum erfindet sich neu: Das LVR-Industriemuseum Zinkfabrik Altenberg in Oberhausen im Kontext einer „neuen Industriekultur“. Beginn ist um 12.00 Uhr, koordiniert wird die Veranstaltung von Marcus Popplow (KIT), Gisela Hürlimann (TU Dresden) und Uwe Fraunholz (KIT). Interessierte sind zu dieser einstündigen Mittagsrunde herzlich eingeladen! Für den Zoom-Zugangslink wenden Sie sich an klaudija.ivok@kit.edu.

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Rolf-Ulrich Kunze im BNN-Interview: Weimarisierung der Gesellschaft

Rolf-Ulrich Kunze, Professor für Neuere und Neueste Geschichte am Department für Geschichte, hat in einem BNN-Interview zu den aktuellen demokratiefeindlichen Tendenzen in der bundesdeutschen Gesellschaft Stellung bezogen. Die Anzeichen deutet er als eine alarmierende „Weimarisierung“ in der Mitte der Gesellschaft. Der Artikel vom 28. Dezember 2021 ist unter dem Titel „Schamgrenzen sinken, Aggressivität steigt“ erschienen, nachzulesen unter dem folgenden Link, der Zugang ist kostenpflichtig.

In diesem Kontext möchten wir auch auf den Aufruf zu mehr Sachlichkeit in Krisensituationen der Allianz der Wissenschaftsorganisationen, der das KIT angehört, hinweisen.

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Gewitterwolken über Wald und FeldernTommy Takacs / Pixabay
Ankündigung Online-Vortrag: Ursachen des Klimawandels aus Sicht der Historischen Klimatologie

In der Ringvorlesung 50 Jahre Grenzen des Wachstums. Perspektiven auf den Club of Rome-Bericht von 1972 zeigt Prof. Dr. Christian Pfister, Professor emeritus für Wirtschafts-, Sozial- und Umweltgeschichte am Historischen Institut der Universität Bern, die tatsächlichen Ursachen des heutigen Klimanotstandes auf. Der Vortrag findet online am Donnerstag, 20. Januar 2022, 16.00–17.30 h statt in Kooperation mit dem ZAK. Das vollständige Programm der Reihe finden Sie unter dem folgenden Link.

Link zum ZAK
Buchcover Inszenierte Geschichte, A. Guhl, G. HürlimannDe Gruyter Oldenbourg
Aktuelle Neuerscheinung: Anton F. Guhl, Gisela Hürlimann, Inszenierte Geschichte - Staging History

Jubiläen sind zentraler Bezugspunkt unserer Geschichtskultur – doch hat das Jubiläum auch selbst eine Geschichte. Beides gilt besonders für Hochschulen als gesellschaftliche Elitenschmieden, die ihre herausgehobene Funktion auch aus ihrer Tradition ableiten. Akademische Gründungsjubiläen verweisen so auf zentrale Felder gesellschaftlicher Relevanzzuschreibungen. Dies zeigt der neu erscheinende Sammelband „Inszenierte Geschichte. Medialität und Politik europäischer Hochschuljubiläen von 1850 bis heute“. Im Rahmen eines Online-Forums am 22. November 2021 stellten die Herausgeber Anton F. Guhl und Gisela Hürlimann die Publikation vor. Der Band steht im PDF-Format zum Download zur Verfügung.

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Handwerkszeug auf Holztisch/Foto:Devon Breen (Ausschnitt)Devon Breen / Pixabay
Zum Nachhören: Kurt Möser zum Auto als Statussymbol und zur Geschichte des Selbermachens

In einem Beitrag im Deutschlandfunk kommentiert Kurt Möser die Geschichte des Autos als Statussymbol. Hier geht es zum Podcast-Link.

Zum Thema "Das Automobil - die ersten 50 Jahre" strahlte der Bayerische Rundfunk am 22. November 2021 einen Beitrag unter der Rubrik radioWissen aus, Kurt Möser berichtet darin über die technischen und praktischen Herausforderungen, mit denen die Automobilisten der ersten Stunde zu kämpfen hatten.

Beim Podcast Terra X - Geschichte von "Mr. Wissen to go" Mirko Drotschmann erzählt Kurt Möser Historisches zum Thema "Selbermachen".

Das Foto wurde 1956 aufgenommen und stammt aus der Arbeitsstelle Zwickau des DAMW, Bereich Warenprüfung. Es zeigt einen Mitarbeiter beim Einrichten einer Prüfvorrichtung.SLUB Dresden / Deutsche Fotothek / Richard Peter jun.
Online-Vortrag: NS-Erinnerungskultur der Ressortforschung

Am kommenden Freitag, 17.12.2021, trägt Yvonne Schellhorn (Bielefeld) vor zum Thema "Belastung versus Expertise: Die NS-Erinnerungskultur der Ressortforschung am Beispiel des Deutschen Amtes für Material- und Warenprüfung der DDR (1945-1964) - Ein Werkstattbericht". Das Online-Kolloquium in der Vortragsreihe Technikgeschichte über Mittag der Gesellschaft für Technikgeschichte (GTG) findet unter der Leitung von Marcus Popplow, Gisela Hürlimann und Uwe Fraunholz statt, Beginn ist um 12 Uhr.

 

 

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Porträt Martin MeiskeM. Meiske
Online-Vortrag: Fragen zur Wartungsgeschichte

Von Bahnmeistern, Streckenläufern und Rottenführern. Was heißt und zu welchem Ende studiert man Wartungsgeschichte? Im Online-Kolloquium "Technikgeschichte am Mittag" (GTG) referiert Martin Meiske (München) am 3. Dezember 2021, 12 Uhr, zu diesem Thema. Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link.

Link zur Veranstaltung
Lena Asrih, Foto Helena GrebeHelena Grebe
Ankündigung Online-Vortrag: Wissensgeschichte(n) von Georessourcen

Um Wissensgeschichte(n) von Georessourcen 1000-1500. Ansätze, Offenes und Perspektiven geht es im Online-Vortrag von Lena Asrih (Dt. Bergbau-Museum Bochum) im Rahmen der 14tägig stattfindenden Reihe "Technikgeschichte über Mittag". Das Kolloquium findet am Freitag, 19. November 2021, 12 Uhr, statt, weitere Informationen zur Anmeldung finden Sie hier. Herzliche Einladung an Studierende und Interessierte!

Foto Korinna SchönhärlRobert Haas
Sprungbrett Karlsruhe – in Richtung Paderborn

PD Dr. Korinna Schönhärl ist seit dem 1. Oktober 2021 Heisenberg-Professorin für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Paderborn - zu der neuen Herausforderung wünschen wir alles Gute! Sie war vom Oktober 2020 bis März 2021 als Vertretungsprofessorin für Technikkulturwissenschaft am KIT tätig. Wie schon am KIT, so beschäftigt sich Frau Schönhärl auch in Paderborn mit der Internationalen Geschichte der Steuermoral – einem Thema, das jüngst im Rahmen des Skandals um die Pandora-Papers wieder größere Aufmerksamkeit gefunden hat. Auch die historische Analyse weckt das Interesse der Medien, z.B. im Spiegel und im Deutschlandfunk.

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Blick in Glasvitrine einer AusstellungUB TU Berlin/CC BY 4.0
Ankündigung Online-Vortrag: Forschendes Lernen im Projektlabor HistLab

'Forschendes Lernen in der Technikgeschichte am Beispiel des MINTgrün-Projektlabors "HistLab"' ist das Thema eines Vortrags von Nina Lorkowski (Berlin University Alliance) am Freitag, 5. November 2021. Im Rahmen der GTG-Reihe Technikgeschichte über Mittag findet der Mittagsimbiss, der sich hier insbesondere an Studierende und Studieniteressierte richtet, in gewohnter Form online statt. Die TU Berlin bietet mit MINTgrün ein 2semestriges Orientierungsstudium in den MINT-Fächern an. Eine Besonderheit dieses Studiums sind Projektlabore wie "Artefakte der Wissenschafts- und Technikgeschichte" (HistLab), darin werden theoretische Inhalte in die Praxis umgesetzt und angewendet.

Weitere Informationen
Gisela Hürlimann - PorträtM. Kretzschmar / TU Dresden 2021
Von Karlsruhe nach Dresden - und mit Karlsruhe verbunden

PD Dr. Gisela Hürlimann ist seit dem 1. September 2021 Inhaberin der W3-Professur für Technik- und Wirtschaftsgeschichte an der Technischen Universität Dresden. Von Oktober 2019 bis September 2020 hatte sie am Department für Geschichte des KIT die Professur für Technikkulturwissenschaft vertreten und bis März 2021 weiter hier gelehrt. Wir gratulieren herzlich zu der neuen Position!

Dem hiesigen Department für Geschichte ist Gisela Hürlimann auch weiter verbunden, sei dies durch die gemeinsame Online-Vortragsreihe "Technikgeschichte über Mittag", durch den mit Dr. Anton F. Guhl herausgebenen und vom Institut für Technikzukünfte geförderten Sammelband "Inszenierte Geschichte / Staging History" oder durch die Betreuung studentischer Arbeiten.

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Alwin Cubasch, PorträtfotoA. Cubasch
Ankündigung Online-Vortrag: NASA Lebensmitteltechnologie und das Ernährungswissen der Hochmoderne

Am Freitag, 22. Oktober 2021, 12.00 Uhr, führt die Gesellschaft für Technikgeschichte (GTG) die erfolgreiche Reihe Technikgeschichte über Mittag mit einem neuen Online-Kolloquium fort. Alwin Cubasch (Humboldt‐Universität zu Berlin) wird das Thema "Meal System for the Elderly: NASA Lebensmitteltechnologie und das Ernährungswissen der kulinarischen Hochmoderne im ländlichen Raum, Texas 1975-1977" vorstellen.

Weitere Informationen
Der Oberrhein südlich von Karlsruhe: Auer Altrhein, Fähre Neuburgweier, im Hintergrund KarlsruheBundesanstalt für Wasserbau
Call for Papers: Tagung "Wasser- und Flussbau im Oberrheingebiet" vom 07.-08.10.2022

Für die Tagung "Wasser- und Flussbau im Oberrheingebiet. Südwestdeutschland, Ostfrankreich und Nordschweiz, 14.–20. Jahrhundert" zu geomorphologischen, ökonomischen und ökologischen Folgen im Flussbau bitten wir um Einsendung eines Abstracts (ca. 250 Wörter) und eines kurzen Lebenslaufs bis zum 31. Oktober 2021 an krimm@ag-landeskunde-oberrhein.de. Die Tagung findet vom 07.-08.10.2022 in Mannheim statt, Veranstalter sind u.a. die Arbeitsgemeinschaft für geschichtliche Landeskunde am Oberrhein und das Department für Geschichte am KIT.

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