Monographien und Herausgeberschaften

Hier finden Sie Monographien und Herausgeberschaften, die von den Mitarbeitern am Department für Geschichte seit dem Jahr 2010 veröffentlicht wurden. Zu den älteren Publikationen gelangen Sie hier.

Technikgeschichte, Themenheft Technik und ZukunftNomos
Aktuelle Neuerscheinung: Marcus Popplow (Hg.), Themenheft „Technik und Zukunft“, Technikgeschichte

Das aktuelle Themenheft „Technik und Zukunft“ der wissenschaftlichen Fachzeitschrift „Technikgeschichte“ enthält eine Einleitung zum Thema von Marcus Popplow sowie Beiträge von Moritz Müller zum Diskurs über Industrieroboter bei der IG Metall, von Szilvia Gellai zur Minnesota Experimental City und von Christoph Ernst / Jens Schröter zu Technologiedemonstrationen in digitalen Medien.

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Cover der Ausgabe 04/2020 von lookKITlookKIT 04/2020
Aktuelles KIT-Dossier: Technik.Folgen.Visionen

Das neue KIT-Dossier beschäftigt sich mit Technikfolgen und Technikvisionen. Es enthält ein Statement von Armin Grunwald und Marcus Popplow zum Konzept „Technikzukünfte“. Die aktuelle Ausgabe von lookKIT bringt dazu ein längeres Interview. In einem weiteren Beitrag berichtet Kurt Möser über Mobilitätsutopien gestern und heute.

 

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Cover der Ausgabe 04/2020 von TG TechnikgeschichteVerlag Nomos
Aktuelle Neuerscheinung: Marcus Popplow (Hg.), Themenheft „Technik und Politik“, Technikgeschichte

Das Themenheft „Technik und Politik“ der „Technikgeschichte“ enthält drei Beiträge der Jahrestagung der Gesellschaft für Technikgeschichte (GtG) in Karlsruhe 2019. Sie widmen sich ingenieurtechnischen Experten in der frühen Neuzeit (Marius Mutz), den politischen Aktivitäten des Begründers der Informatik an der TH Karlsruhe, Karl Steinbuch, (Anton Guhl) und der Gründungsgeschichte des Indian Institute of Technology (IIT) Madras (Roland Wittje). Herausgeber ist Marcus Popplow.

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Cover "2000 Revisited - Visionen der Welt von morgen im Gestern und Heute"KIT Scientific Publishing
Aktuelle Neuerscheinung: 2000 Revisited. Visionen der Welt von morgen im Gestern und Heute

Der von Paulina Dobroc und Andie Rothenhäusler herausgegebene Band geht auf eine Tagung am KIT zurück und thematisiert vergangene und gegenwärtige Technikzukünfte am Beispiel von Fallstudien und programmatischen Artikeln. Ein Beitrag von Marcus Popplow diskutiert die Erforschung von Technikzukünften aus technikhistorischer Perspektive.

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Marcus Popplow, Technik im Mittelalter - BuchcoverVerlag C. H. Beck Wissen
Aktuelle Neuerscheinung: Marcus Popplow: Technik im Mittelalter (Neuauflage)

Vor kurzem ist der mit dem Conrad-Matschoss-Preis des Vereins Deutscher Ingenieure ausgezeichnete Überblick zur Kulturgeschichte der Technik im Mittelalter in zweiter Auflage erschienen. Der Covertext des Verlages:

Auch das Mittelalter war eine Zeit technischer Innovationen. Architekten, frühe Ingenieure und Vertreter des Handwerks überschritten Grenzen traditionellen Wissens. Sie schufen Neues im Bauwesen, der Mühlen- und Waffentechnik oder dem Textilgewerbe, sie erfanden die Brille, die mechanische Uhr und den Buchdruck.

Technik begann schon im Mittelalter, die Lebensbedingungen der Menschen zu verändern – darüber gibt Marcus Popplow einen anschaulichen und informativen Überblick.

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 Black Boxes – Versiegelungskontexte und Öffnungsversuche. Interdisziplinäre PerspektivenVerlag de Gruyter
Aktuelle Neuerscheinung: Geitz, Christian Vater, und Silke Zimmer-Merkle (Hg.): Black Boxes – Versiegelungskontexte und Öffnungsversuche. Interdisziplinäre Perspektiven.

Wir sind von komplexen Dingen umgeben, die gleichzeitig wirken und doch hinter Interfaces verborgen sind. Dies gilt für die Datennetze, in denen wir uns bewegen, genauso wie für autonome Systeme, die unsere Datenverarbeiten. Smart Watches, Künstliche Intelligenz oder CRISPR-Cas9 sind rezente Beispiele für solche Black Boxes, der Buchdruck oder schon früheste Steinwerkzeuge historische.

In dem vorliegenden interdisziplinären Band werden Versiegelungskontexte dieser Black Boxes untersucht oder Öffnungsversuche dieser dargestellt. Im Mittelpunkt der Untersuchungen stehen einzelne Fallbeispiele anhand derer theoretische Untersuchungswerkzeuge erprobt werden. Eckhard Geitz, Universität Freiburg; Christian Vater, KIT Karlsruhe/Universität Heidelberg; Silke Zimmer-Merkle, KIT Karlsruhe (Hg.).

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Technik- und WissenschaftsgeschichteKIT Scientific Publishing, Karlsruhe
Marcus Popplow (Hrsg.): Technik- und Wissenschaftsgeschichte in der universitären Lehre. Formate, Adressaten, Konzepte.

Klappentext: Der vorliegende Band versammelt erstmals exemplarische Beispiele zu drei Kategorien von Lehrveranstaltungen in der Technik- und Wissenschaftsgeschichte: Einführungsveranstaltungen, objektorientierte sowie interdisziplinäre Lehre. Der entstandene Überblick regt dazu an, in der technik- und wissenschaftshistorischen Lehre Experimente zu wagen, den Austausch darüber auszubauen und nicht zuletzt das Engagement vieler Dozentinnen und Dozenten in der Lehre stärker zu würdigen.

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European Investment in Greece in the Nineteenth CenturyVerlag Routledge
Aktuelle Neuerscheinung: Korinna Schönhärl, European Investment in Greece in the Nineteenth Century. A Behavioural Approach to Financial History

Banking historiography often does not sufficiently take into account bankers’ deliberations of their decision making, but rather limits investigation to considerations of profit maximisation. This book shows that the decision-making processes of nineteenth-century bankers contemplating high-risk financial markets like Greece are just as complex as present-day investment decisions.

The book, now published in English after a first German edition, offers in-depth studies of decision making in concrete historical situations, considering political and economic circumstances and also the individual background of the actors concerned, including a reflection on the influence of cultural movements such as Philhellenism. Employing methodological inspirations from the field of behavioural finance, the book analyses a broad range of published and unpublished English, French, Greek, German and Swiss sources on European investment in Greece between 1821 and the Balkan wars. Additionally, rich insights into Greek economic history, the economic integration of the country into Europe and long-lasting European stereotypes of Southern Europe and Greece are provided; this furthers understanding of the historical background of the Greek financial crisis after 2009.

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European Review of History 27/3Routledge Taylor & Francis Group
Aktuelle Neuerscheinung: Ole Sparenberg (Hg.), European Review of History: Revue européenne d'histoire

Die Versorgung mit mineralischen Ressourcen ist vor einigen Jahren vor allem im Kontext der Seltenerdmetalle und ihrer Betonung für Hightech-Anwendungen und die Energiewende wieder in die Schlagzeilen gekommen. Die Beiträge dieses von Ole Sparenberg (Karlsruhe) und Matthias Heymann (Aarhus) herausgegebenen Sonderheftes in der Reihe 'European Review of History: Revue européenne d'histoire' (Bd. 27, Ausg. 3) vereinen bewusst Fallstudien aus unterschiedlichen Zeiträumen vom frühen 19. Jh. bis zum späten 20. Jh. und unterschiedlichen Regionen sowie nationaler, transnationaler und internationaler Ebenen. Alle Beiträge fokussieren auf Vorstellungen von knappen und kritischen Ressourcen und fragen dabei u.a. danach, wie Vorstellungen von knappen und kritischen Ressourcen mit weiteren politischen, sozialen, wissenschaftlichen und ökologischen Vorstellungen verbunden waren.

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Reflexionen zur ZeitgeschichteVerlag W. Kohlhammer
Aktuelle Neuerscheinung: Rolf-Ulrich Kunze, Reflexionen zur Zeitgeschichte.

 

In seinem Essay-Band Reflexionen zur Zeitgeschichte. Subjekt und Methodik, Kohlhammer, Stuttgart 2020, 176 S., widmet Prof. Dr. Rolf-Ulrich Kunze sich den folgenden, gesamtgesellschaftlich relevanten Fragen: Wann scheitert eine Demokratie? Wie muss sich die politische Bildung weiterentwickeln, um den neuen Herausforderungen erfolgreich begegnen zu können? Wird unser Geschichtsbild von der Globalisierung beeinflusst? Dabei bezieht er in der aktuellen Debatte zum historischen Materialismus Stellung und erörtert die vielfach bizarre Beziehung zwischen Menschen und Dingen. Weitere Informationen

Nationalismus: Illusionen und Realitäten.Kohlhammer-Verlag
Rolf-Ulrich Kunze Nationalismus: Illusionen und Realitäten Eine kritische Bestandsaufnahme. Stuttgart 2019.

 

Kaum ein anderes Thema prägt so sehr die aktuelle politische Debatte wie der Nationalismus. In seinem neuen Buch „Nationalismus Illusionen und Realitäten“ setzt sich Prof. Dr. Rolf-Ulrich Kunze mit Nationalismus auseinander, erläutert seine historische Begriffs- und Funktionsgeschichte, verschiedene Typen von Nationalismustheorien sowie den Zusammenhang von Nationalismus und Religion. Nationalismus zielt auf Identität, auf Emotionalität. Deshalb spricht Karl Wolfgang Deutsch vom nationalistischen Denken als einer „epistemologischen Katastrophe“. Nationalismus macht blind für die schwierige und graustufige Realität, weil er neue Realitäten und einfache, schwarz-weiße Verhältnisse schafft. Die nationalistische Welt zerfällt in us and them, in Gut und Böse. Einerseits ermöglicht die nationalistisch erzeugte imagined community gewaltige und gewalttätige Leistungen in Krieg und Frieden, andererseits ist sie weder politisch noch emotional steuerbar – obwohl alle Nationalisten das annehmen. Ihr ist die Eskalation eingeschrieben. Nationalismus ist für die Politik eine gefährliche Versuchung, weil er scheinbar eine leicht zu gewinnende Ressource erschließt. Er bietet grenzenlose Akzeptanz für vieles, was sich in den Niederungen des mühsamen Aushandlungsalltags nicht durchsetzen lässt.

Anton F. Guhl, Wege aus dem "Dritten Reich", DissertationWallstein Verlag
Neuerscheinung: Dissertation von Anton F. Guhl

 

Dr. Anton F. Guhl "Wege aus dem «Dritten Reich» - Die Entnazifizierung der Hamburger Universität als ambivalente Nachgeschichte des Nationalsozialismus" erschienen im Wallstein Verlag.

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Neue Grauzonen der TechnikgeschichteMoeser, KIT
Kurt Möser: Neue Grauzonen der Technikgeschichte. Karlsruhe 2018 (Technikdiskurse, Karlsruher Studien zur Technikgeschichte, Band 14)

 

In dieser Fortsetzung von „Grauzonen der Technikgeschichte“ begeht Kurt Möser wieder neue Pfade in ungewöhnlichere Felder unserer technischindustriellen Vergangenheit. Der Autor blickt neugierig auf Themen, die nur scheinbar am Rand unserer Geschichte liegen. Manche Dinge und Orte – eine russische Kamera etwa, ein kaum mehr genutzter Flughafen, ein Rennboot oder ein fehlkonstruiertes Panzerschiff – gewinnen dann neue Bedeutung. Verbrecher werden als kreative Techniknutzer interpretiert, überraschende Zusammenhänge von Magie und der frühen Fliegerei werden hergestellt, andere Herkunftsgeschichten der technischen Moderne werden erzählt, so etwa die Abstammung des Computers aus den Zielrechnern alter Schlachtschiffe. Die Essays werfen frische Blicke auf alte Themen und alte Felder wie Braunkohle, Torf oder die Parks der Romantik. Und sie thematisieren Unangenehmes, wie die Schaulust am Fliegertod oder die angebliche ,Weiterverwertung‘ der Gefallenen des Ersten Weltkrieges. Eine Gruppe von Essays befasst sich mit exzentrischen Akteuren der Technik, wie Alberto Santos-Dumont, Anthony Fokker, Lawrence of Arabia oder Hiram Maxim. Neben diesen historischen Beispielen spricht Möser ebenso über seine eigene Technik-Biographie, über Subjektivität und Technikfaszination. In seinem Buch liefert er Vorschläge, wie man Grauzonen-Technikgeschichten künftig erzählen kann. Die Essays offerieren anregende Neuinterpretationen für Fachwissenschaftler, zielen aber vor allem darauf, allen Interessierten zu zeigen, wie spannend und hochbedeutend die Technikgeschichtsschreibung für das Verstehen unserer Gegenwart ist. (Klappentext) Weitere Informationen.

Kunze 2018 Familiengeschichte
Rolf-Ulrich Kunze: Lehrbuch Familiengeschichte. Eine Ressource der Zeitgeschichte. Stuttgart 2018

 

Die Geschichte der Familie gehört zu den gut erforschten Querschnittgebieten der Sozial- und Mentalitätsgeschichte. Allerdings gilt das für die frühe Neuzeit und die neueste Geschichte von 1789 bis 1914, nicht für die des 20. Jahrhunderts. Die Familienzeitgeschichte ist eine Domäne der Familiensoziologie, der Pädagogik und der Psychologie. Sie wird als eine im Dialog von Geschichtswissenschaft und familiengeschichtsinteressierten Laien zu entwickelnde Ressource vorgestellt. In einem Theorieteil geht es um die Motivation zur Beschäftigung mit der Familie innerhalb und außerhalb der Wissenschaft, um erkenntnisleitende Perspektiven und Hauptlinien der Familienentwicklung von der Kleinfamilie zum Patchwork. Der Praxisteil behandelt konkrete Quellenprobleme familiengeschichtlicher Projektarbeit. (Klappentext)

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Gleitsmann Auto und Museum
Rolf-Jürgen Gleitsmann-Topp (Hrsg.) Einfach nur schön? Automobilität und Museum. Stuttgarter Tage zur Automobil- und Unternehmensgeschichte 2016. Karlsruhe 2017 (Technikdiskurse, Karlsruher Studien zur Technikgeschichte, Band 13)

 

Die Studien analysieren und diskutieren die Geschichte, die Theoriekonzepte und aktuellen Präsentationstrends von verschiedenen führenden europäischen Automobil-, Mobilitäts- und Transportmuseen. Darüber hinaus wird gezeigt, welche Rolle Technikmuseen im gesellschaftlichen Diskurs über technischen Wandel spielen und welche Wege beschritten werden, um im hartumkämpften Freizeitmarkt der modernen Gesellschaft Besucher für sich zu gewinnen. (Klappentext) Weitere Informationen.

Popplow_Technikgeschichte
Marcus Popplow, Dagmar Schäfer (Hrsg.): Globalisierung, Kulturvergleich und Kulturkontakt als Herausforderung für die Technikgeschichte. Sonderheft, Technikgeschichte 80 (1), Baden-Baden 2013

 

TECHNIKGESCHICHTE ist die deutschsprachige Fachzeitschrift für technikhistorische Forschung. Im Jahr 1909 als »Jahrbuch Technikgeschichte« begründet, ist die Zeitschrift heute das traditionsreichste deutsche Fachperiodikum, das sich dem gesamten Fachgebiet der Technikgeschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart widmet.

TECHNIKGESCHICHTE veröffentlicht Originalbeiträge über die geschichtliche Entwicklung der Technik in ihren wissenschaftlichen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Zusammenhängen.

TECHNIKGESCHICHTE wendet sich mit ihrem interdisziplinären Konzept nicht nur an Technikforscher/innen und Technikhistoriker/innen, sondern auch an Sozialwissenschaftler/innen aller Teildisziplinen, an Akteure der technischen Entwicklung u.a. in Verbänden, Unternehmen und der Politik sowie an interessierte Laien, die den technisch-sozialen Wandel in seiner Einbindung in den historischen Prozess reflektieren wollen.

TECHNIKGESCHICHTE informiert umfassend über die aktuelle technikgeschichtliche Forschung: durch einen umfangreichen Besprechungsteil mit Rezensionen deutsch- und fremdsprachiger Literatur zum Thema, durch Museums- und Ausstellungsbesprechungen und eine regelmäßige Zeitschriftenschau mit Hinweisen zu themenbezogenen Aufsätzen in anderen Zeitschriften, auch international. (Infotext) Weitere Informationen.

Global History
Rolf-Ulrich Kunze: Global History und Weltgeschichte. Quellen, Zusammenhänge, Perspektiven. Stuttgart 2017

 

Die Globale Geschichte ist seit einem Jahrzehnt ein etablierter Teilbereich der Geschichte. Abkehr vom Eurozentrismus der Forschung und Analyse weltgeschichtlicher Entwicklungen zählt zu ihren Grundforderungen. Allein ein Blick in die wichtigen Geschichtswerke des 20. Jahrhunderts zeigt, dass die historische Forschung sich dieser Fragen und Problemfelder sehr wohl bewusst war. Weltgeschichte erscheint so als ein Vorläufer globalgeschichtlicher Ansätze. Das Buch führt auf anschauliche und beispielhafte Weise in die Modelle und Denkstrukturen der Global History ein und macht durch eine umfassende Analyse deutlich, wie sich die Global History entwickelt hat, was darunter zu verstehen ist und welche Perspektiven sich mit dieser neuen Forschungsrichtung verbinden. (Klappentext) Weitere Informationen.

Gott_Kirche
Rolf-Ulrich Kunze: „Möge Gott unserer Kirche helfen!“ Theologiepolitik, Kirchenkampf und Auseinandersetzung mit dem NS-Regime: Die Evangelische Landeskirche Badens, 1933-45. Stuttgart u. a. 2015

 

Veröffentlichungen zur badischen Kirchen- und Religionsgeschichte, Band 6.

Die badische Landeskirche war nach ihrer Ausgliederung aus der Reichskirche 1934 die vierte intakte Landeskirche neben den lutherischen Landeskirchen Bayerns, Württembergs und Hannovers. Zu dieser Neubewertung des badischen Falls kommt der Autor vor dem Hintergrund einer Auseinandersetzung mit dem dichten Dokumentations- und Forschungsstand zur Geschichte der Evangelischen Landeskirche Badens in der NS-Zeit sowie pfarrergeschichtlicher Längsschnittuntersuchungen. Das belegt das Einstellungsverhalten der Mehrheit der kirchlich-positiven Pfarrerschaft sowie der Kirchenleitung. (Klappentext) Weitere Informationen.

Kunze_Eltern
Rolf-Ulrich Kunze: Das halbe Jahrhundert meiner Eltern. Karlsuhe 2015 (EUKLID Studien, Band 8)

 

Der Titel spielt auf die niederländische Familiengeschichte von Geert Mak an: ,Das Jahrhundert meines Vaters’, eine exemplarische Gesellschafts- und Mentalitätsgeschichte der Niederlande. Daran und an Walter Kempowskis ,Deutscher Chronik’ orientiert sich die ganz andere Familienbiographie von Rudi Kunze (1925–2001) und Gerda Kunze (1926–2010), die zugleich ein hollywoodfähiger Filmplot und eine charakteristische deutsche Geschichte im halben Jahrhundert des Weltbürgerkriegs war. (Klappentext) Weitere Informationen.

Close Readings
Rolf-Ulrich Kunze: Close Readings - Kulturgeschichtliche Interpretationen zu Bildern der wissenschaftlich-technischen Zivilisation. Karlsruhe 2014 (Karlsruher Studien Technik und Kultur, Band 7)

 

In den Essays dieses Bandes zu Bildern der wissenschaftlich-technischen Zivilisation im 19. und 20. Jahrhundert geht es um Annäherungen an die sozialen Konstruktionen einer Faszinationsgeschichte der Technik. Sie sind ein Beitrag zur Etablierung des Felds der Historischen Technikakzeptanzforschung am KIT. Die besondere Aufmerksamkeit gilt dabei der Mobilitätsgeschichte. (Klappentext) Weitere Informationen.

Auto
Kurt Möser, Marcus Popplow, Elke Uhl (Hrsg.): Das Auto. Kultur. Geschichte. Stuttgart 2013 (IZKT Materialien, Band 11)

 

Der vorliegende Band beleuchtet die kulturelle Dimension des Automobils in Geschichte und Gegenwart. In seinen Beiträgen verschränken sich in je unterschiedlicher Weise Automobilkultur, Kultur- und Automobilgeschichte. Thema ist weniger, wie Menschen Autos in immer neuen technischen Varianten bauen. Thema ist vielmehr, wie Menschen mit Autos, mit denen sie in der Moderne unausweichlich konfrontiert sind, umgehen, auf sie reagieren und mit ihnen leben. Vielleicht sind die Beiträge, wenn auch weniger explizit, sogar umgekehrt dem auf der Spur, was diese Automobile eigentlich mit den Menschen als ihren ständigen Gefährten machen.
Die hier zu solchen und anderen Fragen versammelten Beiträge gehen auf zwei IZKT-Veranstaltungsreihen anlässlich des baden-württembergischen „Automobilsommers“ 2011 zurück. (Klappentext) Weitere Informationen.

Lattmann
Anton F. Guhl: Johannes August Lattmann. Sozial und liberal im vordemokratischen Hamburger Senat. Hamburg 2013 (Mäzene für Wissenschaft, Band 14)

 

Johannes August Lattmann spielte eine besondere Rolle in der politischen Kultur Hamburgs. Als Kaufmann ging er zwei Jahrzehnte nach Übersee und stieg zum Teilhaber des New Yorker Handelshauses Gustav Amsinck & Co. auf. Zurück in Hamburg machte er durch großzügige Stiftungen von sich reden. 1907 zählte er zu den Donatoren der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung, deren Kuratorium er in späteren Jahren angehörte. Seine Wahl zum Senator 1912 war ein Novum und wurde nur durch ein Bündnis von liberalem Bürgertum und Sozialdemokratie möglich. Lattmann befürwortete ein plurales Nebeneinander von politischen Standpunkten und Konfessionen, trat für ein gleiches Wahlrecht ein und arbeitete mit Protagonistinnen der Frauenbewegung zusammen. Als er 1919 aus dem Senat schied, wurde er Manager der neu gegründeten Warentreuhand, um für die deutsche Wirtschaft verlorenen Kredit wiederherzustellen. (Klappentext) Weitere Informationen.

Universitaetsgeschichte
Anton F. Guhl, Malte Habscheidt, Alexandra Jaeger (Hrsg.): Gelebte Universitätsgeschichte. Erträge jüngster Forschung – Eckart Krause zum 70. Geburtstag. Hamburg 2013 (Hamburger Beiträge zur Wissenschaftsgeschichte, Sonderband)

 

Die Beiträge der Festschrift präsentieren neue Forschungen zur Geschichte der Hamburger Universität: Sie stellen bisher kaum rezipierte Quellen wie Universitätszeitungen, Magisterarbeiten und studentische Flugblätter vor, gehen langfristigen Hochschulentwicklungen nach, liefern neue Erkenntnisse zur Wissenschaft im Nationalsozialismus und untersuchen Konflikte um »1968«. Der Nachdruck eines zentralen Textes von Eckart Krause, ein Beitrag über Werk und Wirken des Geehrten sowie Vorworte der Hamburger Wissenschaftssenatorin Dorothee Stapelfeldt und des Universitäts-Vizepräsidenten Holger Fischer runden den Band ab. (Klappentext) Weitere Informationen.

Materialproben
Rolf-Ulrich Kunze: Meine Materialproben. Beiträge zur historischen Erzählung sozialer und soziotechnischer Konstruktionen im 20. Jahrhundert. Karlsruhe 2013 (Technikdiskurse. Karlsruher Studien zur Technikgeschichte, Band 11)

 

Materialprobe ist wörtlich zu verstehen. Die Essays aus dem Bereich der historischen Technikakzeptanzforschung prüfen die Beschaffenheit von Artefakten und Vorstellungen von Dingwelten auf ihren Wert als Quelle historischer Darstellung. Der Alltag und die Dinge in unserer Nähe stehen dabei im Vordergrund. Das erkenntnisleitende Interesse ist es, beschreibend den Dingen auf die Spur zu kommen, wie sie uns nahe sind. (Klappentext) Weitere Informationen.

Langeoog
Rolf-Ulrich Kunze: Langeoog. Eine historische Erzählung, 1930–1980. Karlsruhe 2013 (Technikdiskurse. Karlsruher Studien zur Technikgeschichte, Band 10)

 

Wer Nordsee sagt, meint Langeoog, heißt es auf einem Werbeprospekt für 1931/32. Aber wofür steht Langeoog? Welche sozialen Konstruktionen haben sich zwischen den 1930er und 1980er Jahren mit der Insel verbunden? Wer waren ihre Träger und was waren deren Vorstellungen von Nordseeurlaub? Was wandelt sich daran vor, während und nach dem Nationalsozialismus? Diesen Fragen gehen die erzählenden Essays zu ausgewählten Aspekten der Sozial- und Mentalitätsgeschichte Langeoogs im 20. Jahrhundert nach. (Klappentext) Weitere Informationen.

TechnikDu
Rolf-Ulrich Kunze: Mit der Technik auf du. Technik als soziale Konstruktion und kulturelle Repräsentation, 1930–1970. Karlsruhe 2012 (Technikdiskurse. Karlsruher Studien zur Technikgeschichte, Band 9)

 

Die Technikessays erschließen Bildquellen für die kontextualisierende, sozialkonstruktivistische Kulturgeschichte der Technik, die bislang noch wenig oder gar nicht Gegenstand historischer Betrachtung waren: u. a. Graphiken von Carl G. Evers aus den 1950er Jahren, amerikanische und deutscher Modellbahnzeitschriften und ein Verkehrsbilderbuch. Das erkenntnisleitende Interesse ist die (Wieder-)Sichtbarmachung von Technik, die wir gar nicht oder nicht mehr als Technik wahrnehmen. (Klappentext) Weitere Informationen.

Wankel
Marcus Popplow: Felix Wankel. Mehr als ein Erfinderleben. Erfurt 2011

 

Der Name Felix Wankel ist untrennbar mit der Erfindung des Kreiskolbenmotors verbunden: Er machte den leidenschaftlichen Maschinenträumer (Wankel über Wankel) in den 1960er-Jahren weltberühmt. Fasziniert von der Welt der Technik widmete er sich ein Leben lang konzentriert seinen Visionen der Wankelmotor wurde für Automobilfirmen rund um den Globus zur unbequemen Herausforderung.
Erstmals würdigt nun der Historiker Marcus Popplow Felix Wankel in einer Biografie, die auch den bislang wenig bekannten Phasen seines Lebens nachspürt. Neue Erkenntnisse lieferten umfassende Quellenrecherchen, unter anderem im Archiv des Technoseum in Mannheim, das den Nachlass des Erfinders verwahrt.
Wankel liebte das Erfinden, doch er wollte mehr als nur Erfinder sein. Der politische Wankel engagierte sich als junger Mann für völkisch-nationalsozialistische Ziele, kritisierte nach seinem großen Erfolg immer wieder öffentlich die Automobilindustrie für ihren mangelnden Wagemut und setzte sich offensiv für den Tierschutz ein.
Mit dem unbeirrten Festhalten an seinen Ideen war der Autodidakt Felix Wankel sein Leben lang ein Außenseiter was letztlich auch für sein zurückgezogenes Privatleben galt. Diese reich illustrierte Biografie zeichnet den Weg einer ebenso spannungsvollen wie rätselhaften Persönlichkeit nach. (Klappentext)

Hinweis: Diese Publikation ist vergriffen.

Grauzonen
Kurt Möser: Grauzonen der Technikgeschichte. Karlsruhe 2011 (Technikdiskurse. Karlsruher Studien zur Technikgeschichte, Band 6)

 

Die Essays behandeln scheinbare Nebenthemen technikhistorischer Forschung, von Materialgeschichten der Techniknostalgie, die Technisierung des Himmels Maschinensensibilitäten wie das Balancieren und die Belastungen der Piloten, eine Interpretation des Kaputtgehens, die Luxusökonomie der Pferde, bis hin zu Überlegungen zu einer Technikgeschichte des Körpers und zu neuen Strategien für das museale Sammeln von Alltagstechnik.Verschränkt werden persönliche mit methodischen Neuansätzen. (Klappentext) Weitere Informationen.

Spurweiten
Rolf-Ulrich Kunze: Spurweiten. Technik, Geschichte, Identität u.a. in H0, Normalspur und 1000 mm. Karlsruhe 2011 (Technikdiskurse. Karlsruher Studien zur Technikgeschichte, Band 4)

 

Quellenerschließung ist das Hauptanliegen dieser sozialkonstruktivistischen Essays. Sie behandeln u.a. die Eisenbahn-Spurweiten, die für die Technikbiographie des Verfassers relevant waren und es möglicherweise für andere Biographien auch sind. Das Persönliche im Strukturellen zu kontextualisieren, Techniksozialisation und -faszination in der späten Massenkonsumgesellschaft sichtbar zu machen, ist das Ziel dieser Reflexionen, die sich an der angloamerikanischen Historiographie orientieren. (Klappentext) Weitere Informationen.

Technik im MA
Marcus Popplow: Technik im Mittelalter. München 2010

 

An kaum einem Bereich der mittelalterlichen Welt ging der technische Fortschritt spurlos vorüber – mochte es sich dabei um die Kunst des Uhrmacherhandwerks, um die Mühlentechnik, das Bauwesen, die Waffentechnik oder die Schwarze Kunst des Buchdrucks handeln. 
Marcus Popplow bietet einen kompetenten Überblick über die Geschichte der mittelalterlichen Technik, über Fortschritt und Widerstände, über Techniktransfer und die Rolle des Handwerks und über vieles andere mehr, das in diesem Zusammenhang zu wissen lohnt. (Klappentext) Weitere Informationen.

Landschaften
Marcus Popplow (Hrsg.): Landschaften agrarisch-ökonomischen Wissens. Strategien innovativer Ressourcennutzung in Zeitschriften und Sozietäten des 18. Jahrhunderts. Münster, New York 2010

 

Cottbuser Studien zur Geschichte von Technik, Arbeit und Umwelt, Band 30

Natürliche Ressourcen durch den Aufbau einer systematischen Wissensbasis möglichst umfassend nutzen zu können: Das war das Ziel der Ökonomischen Sozietäten des 18. Jahrhunderts, die europaweit Verwaltungsbeamte, Gelehrte, Landbesitzer und Geistliche vereinten. Die Palette ihrer Aktivitäten war vielschichtig. Die Aufnahme ökonomischer Basisdaten eines Territoriums gehörte dazu ebenso wie die Anlage landwirtschaftlicher Versuchsflächen oder die Ausschreibung von Preisfragen, beispielsweise zur Einführung neuer Gewerbepflanzen oder dem Schutz vor Viehseuchen. Entsprechende Erkenntnisse wurden umfassend in gelehrten ebenso wie in volksaufklärerischen Medien publiziert.
Der wissensbasierte Zugriff der Ökonomischen Sozietäten auf pflanzliche und tierische Ressourcen formierte sich in einer Epoche, die immer wieder mit Hungersnöten konfrontiert war, jedoch zugleich den Weg in die Konsumgesellschaft beschritt. Die in diesem Kontext entwickelten Strategien sollten in vieler Hinsicht wegweisend für Modernisierungsprozesse des 19. und 20. Jahrhunderts werden.
Dieser Band geht auf eine gemeinsame Tagung des Lehrstuhls Technikgeschichte der BTU Cottbus und des Forschungszentrums Europäische Aufklärung in Potsdam zurück. Die Fallstudien zu einzelnen Sozietäten und ihren Publikationen behandeln Aspekte der Umwelt- und Agrargeschichte ebenso wie solche der Medien-, Wissenschafts- und Aufklärungsgeschichte und eröffnen damit ein interdisziplinäres Forschungsfeld. (Klappentext) Weitere Informationen.

Symbiosen
Rolf-Ulrich Kunze: Symbiosen, Rituale, Routinen: Technik als Identitätsbestandteil. Essays zur Technikakzeptanz der 1920er bis 1960er Jahre. Karlsruhe 2010 (Technikdiskurse. Karlsruher Studien zur Technikgeschichte, Band 3)

 

Die sozialkonstruktivistischen Essays über Technikrituale und Technikakzeptanz bieten an ausgewählten Beispielen und Quellen der 1920er bis 1960er Jahre einen Blick auf einige, zum Teil bislang wenig beachtete Quellenformen aus der Nähe, getragen von dem erkenntnisleitenden Interesse an ihrer identitätsstiftenden, also soziokulturellen Bedeutung, ihrem sozialen Leben in unserem Leben. Dabei geht es um eine Umsetzung der Ansätze der social construction of technology (SCOT). (Klappentext) Weitere Informationen.

Techniknostalgie
Andreas Böhn, Kurt Möser (Hrsg.): Techniknostalgie und Retrotechnologie. Karlsruhe 2010 (Karlsruher Studien Technik und Kultur, Band 2)

 

Nostalgie wurde bisher als allgemeine kulturelle Erscheinung, aber kaum in ihrer Relation zur technologischen Entwicklung betrachtet. Der Band enthält neben Beiträgen zur Relevanz von alten Technologien Analysen zu drei technischen Feldern: Mobilität (Auto und Bahn), Architektur und Städtebau (reale und virtuelle Retro-Räume, Historismen in Konstruktion und Design sowie postapokalyptische nostalgiegeladene Utopien) und technische Medien (Photographie, Film und Videospiele). (Klappentext) Weitere Informationen.