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Referentinnen und Referenten

 

Christof Aichner, Dr. phil., Studium der Geschichte in Innsbruck und Zürich. 2010–2015 Mitarbeiter im FWF-Projekt „Die Thun-Hohensteinsche Bildungsreform 1849–1860“ an der Universität Innsbruck. 2015–2019 Mitarbeiter im Projekt „LFU 350“, einem Forschungsprojekt zum 350-jährigen Gründungsjubiläum der Universität Innsbruck im Jahr 2019. Christof Aichner ist Sekretär der Kommission für Neuere Geschichte Österreichs. Forschungsschwerpunkte: Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte, Regionalgeschichte.

Mitchell G. Ash ist emeritierter ordentlicher Professor für Geschichte der Neuzeit an der Universität Wien, und Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften sowie der European Academy of Sciences and Arts. Sein Arbeitsschwerpunkt ist die neuere und neueste Wissenschaftsgeschichte im politischen, sozialen und kulturellen Zusammenhang. Relevante neuere Buchpublikation: Universität -  Politik - Gesellschaft (Hg. mit Joseph Ehmer, 650 Jahre Universität Wien, Bd. 2), Göttingen 2015.

Matthias Berg, Dr. phil., wissenschaftlicher Mitarbeiter der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, zuvor tätig an den Lehrstühlen für Wissenschaftsgeschichte bzw. Neueste Geschichte und Zeitgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin; Forschungsschwerpunkte in der Wissenschafts- und Historiographiegeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts; Monographien: „Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus“ (Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2014), „Die versammelte Zunft. Historikerverband und Historikertage in Deutschland 1893-2000: Band 1., „Vom Deutschen Kaiserreich bis zur Gründung der Bundesrepublik“ (Wallstein 2018); aktuelles Forschungsprojekt: „Die Neue Deutsche Biographie (1940-1975) – ein biographisches Gedächtnis der Bundesrepublik?“.

Beate Ceranski, PD Dr. rer. nat., Studium der Physik, Mathematik und Evangelischen Theologie an der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Aufbaustudium und Promotion in Wissenschaftsgeschichte an der Universität Hamburg, lehrt und forscht an der Universität Stuttgart an der Abteilung für Geschichte der Naturwissenschaften und Technik des Historischen Instituts. Neben – und in! – der Hochschulgeschichte interessiert sie sich auch für die Geschlechtergeschichte der Naturwissenschaften und der Technik. Außerdem gehören die Geschichte der Mikrophysik von der Radioaktivitätsforschung bis zur Hochenergiephysik und die Geschichte der Wissenschafts- und Technikgeschichtsschreibung zu ihren Arbeitsgebieten. In jüngster Zeit hat sie sich zudem intensiv mit (der Digitalisierung von) Hochschulsammlungen beschäftigt.

Ning de Coninck-Smith Ning de Coninck-Smith is professor of the history of education at The Danish Institute of Education at Aarhus University, Campus Copenhagen. She has written extensively in Danish/English about the history of schools, children and childhood. She was the co-editor and contributor to a five volume History of Danish Schools [Dansk skolehistorie gennem 500 år], 2013-2015. She is currently engaged in another co-editing project, A cultural history of higher learning (six volumes), (hopefully) to be published by Bloomsbury in 2023/2024. She has recently published:  Gender encounters university — university encounters gender: affective archives Aarhus University, Denmark 1928–1953, Women's History Review, 29:3, 413-428, DOI: 10.1080/09612025.2019.1611123.

Pieter Dhondt (1976) is Senior Lecturer in general history and Head of the Department of Geographical and Historical Studies at the University of Eastern Finland. He published extensively on, for instance, the intercultural transfer of university ideas within Europe in the nineteenth century, the history of academic mobility, student revolts and university celebrations. His current research focuses primarily on medical history, including the development of medical education at universities and colleges of higher education and the history of medical uncertainty. His recent books include, as editor University Jubilees and University History Writing. A Challenging Relationship (Leiden: Brill 2014) and together with Elizabethanne Boran, Student Revolt, City, and Society in Europe: From the Middle Ages to the Present (London: Routledge 2017).

Edith Glaser ist seit 2005 Professorin für Historische Bildungsforschung an der Universität Kassel. Sie wurde 1989 an der Universität Tübingen mit einer Arbeit über die Anfänge des Frauenstudiums promoviert und habilitierte sich im Jahre 2000 an der Universität Halle-Wittenberg mit einem Werk über die Ausbildung und Professionalisierung von Lehrerinnen im 19. Jahrhundert. Ihre Forschungsschwerpunkte sind neben der pädagogisch-historischen Frauen- und Geschlechterforschung die Analyse von Bildungsreformprozessen nach 1945 sowie die Disziplingeschichte der Erziehungswissenschaft. Zusammen mit Alexander Kather arbeitet sie an einem digitalen Ausstellungsprojekt zu 50 Jahre Gesamthochschule/Universität Kassel.
Martin Göllnitz, Dr. phil., geboren 1982, hat die Fächer Geschichte und Germanistik an der Universität Kiel studiert. Von 2014 bis 2017 forschte er dort als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Abteilung für Regionalgeschichte, wo er auch mit einer Studie über die Handlungsmöglichkeiten jungakademischer NS-Funktionäre promoviert wurde. Im direkten Anschluss forschte und lehrte er als Gastwissenschaftler für sechs Monate an der Universität Odense (Dänemark) und von Oktober 2017 bis Februar 2019 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Arbeitsbereich Zeitgeschichte an der Universität Mainz. Seit März 2019 ist er als wissenschaftlicher Assistent an der Professur für Hessische Landesgeschichte der Universität Marburg tätig. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen neben der Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts auch die Sicherheits-, Gewalt- und Terrorismusgeschichte der Moderne.
Anton F. Guhl, Dr. phil., Historiker, seit 1. März 2017 akademischer Mitarbeiter am Department für Geschichte (ITZ) am Karlsruher Institut für Technologie, Studium in Hamburg und NUIG Galway (Irland), Promotion als Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes über die Entnazifizierung der Universität Hamburg in Hamburg 2017 (DGGMNT-Förderpreis 2017, veröffentlicht bei Wallstein 2019), Forschung und Lehre sowie daraus resultierende Publikationen zur Hochschul- und Wissenschaftsgeschichte, zur Biografiegeschichte und zur politischen Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert.

Gisela Hürlimann ist seit Oktober 2019 Vertretungsprofessorin für Technikkulturwissenschaften am KIT und habilitiert sich an der Universität Freiburg (Schweiz). Sie hat an der Universität Zürich promoviert und war bis Februar 2020 Oberassistentin an der Professur für Technikgeschichte der ETH Zürich. 2014 war sie Fellow for Economic and Social History am GHI in Washington DC und vertrat 2017 die Professur für Technikgeschichte an der TU Berlin. Ihre Forschungen und Publikationen betreffen die Geschichte von technischer Innovation, Wirtschaftsentwicklung, Verkehr, Psychiatrie, Kinderheimen, Migration, öffentliche Finanzen und Steuerstaaten und aktuell auch Nutztier-Mensch-Maschinen-Beziehungen. Sie ist Beirätin der Technikgeschichtlichen Tagungen der Eisenbibliothek sowie von NZZ Geschichte.
Alexander Kather studierte Geschichtswissenschaft, Romanistik und Bildungswissenschaft an den Universitäten Kassel und Straßburg. Seit 2020 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Historische Bildungsforschung der Universität Kassel. Seine Interessensschwerpunkte liegen im Bereich der Schul- und Universitätsgeschichte, der historischen Entwicklung von Fachunterricht und Fachdidaktiken (Fremdsprachen, Geschichte) sowie der deutsch-französischen Bildungsgeschichte/-beziehungen. Zusammen mit Edith Glaser arbeitet er an einem digitalen Ausstellungsprojekt zu 50 Jahre Gesamthochschule/Universität Kassel.
 
Sarah Katharina Kramer ist seit Mai 2018 Doktorandin bei Prof. Dr. Eckart Conze am Seminar für Neueste Geschichte der Philipps-Universität Marburg. Ihr Promotionsprojekt trägt den Arbeitstitel „Hochschulproteste an der Philipps-Universität Marburg in den 1960er und 1970er Jahren. Konfliktdynamiken und Bedrohungswahrnehmungen“.
Nach dem Studium der Geschichtswissenschaften, Germanistik, Erziehungswissenschaften und Lateinischen Philologie an der Philipps-Universität Marburg sowie dem University College Cork (Irland) war sie zunächst als Wissenschaftliche Hilfskraft am SFB/TRR 138 „Dynamiken der Sicherheit“ beschäftigt. Seit Juli 2018 wird ihr Promotionsprojekt durch ein Stipendium des Marburger Arbeitskreises für Universitätsgeschichte gefördert.
Verena Kümmel ist wissenschaftliche Referentin an der Evangelischen Hochschule Darmstadt. Von 2018 bis 2020 hat sie das historische Forschungsprojekt zu Waldtraut Krützfeldt-Eckhard als erster Rektorin der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt geleitet.
Studiert hat sie Geschichte, Kunstgeschichte und Wirtschaftswissenschaften an der TU Darmstadt. Nach Stationen in Münster, Darmstadt und Mainz promovierte sie an der Universität Duisburg-Essen mit einer Arbeit über den Umgang mit den Leichen von Pétain und Mussolini. Hochschulgeschichte gehört zu ihren Schwerpunkten, so hat sie 2008 die Ausstellung „100 Jahre Studium von Frauen an der TU Darmstadt“ kuratiert und einschlägige Aufsätze veröffentlicht.

Sabine Lauderbach, Dr. phil., (geb.1984), ist seit Ende 2016 Projektkoordinatorin des Bandes zum 75-Jahr-Jubiläum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Nach dem Magister in Wirtschafts- und Sozialgeschichte/Politikwissenschaften an der Universität Mannheim 2007 arbeitete sie zunächst zwei Jahre im Unternehmensarchiv der BASF SE als Mitarbeiterin im Projekt „150 Jahre BASF“. Anschließend promovierte sie als Stipendiatin der DFG in Mainz und Rom zum Europabild des Heiligen Stuhls im Ersten Weltkrieg. Nach einem Trainee-Programm für Nachwuchsführungskräfte im Vertrieb (2014) kehrte sie als Geschäftsführerin des Instituts für Altertumswissenschaften Anfang 2015 an die Uni Mainz zurück. Ihre Interessen liegen vor allem im Wissenschaftsmanagement und in der Projektkoordination.

Foto: J. Szafrański

Piotr M. Majewski (1972), associated professor at the University of Warsaw. In 2009-2017  he was deputy director of the Museum of the Second World War in Gdańsk, Poland, where he was responsible for development of its permanent exhibition. His scientific interests are primarily focused on Czechoslovakia and Czech lands and on the Czech-German relations in 19th and 20th century. He is also a co-author of two volumes of history of the University of Warsaw in 20th century.

Catherine Maurer ist Professorin für Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts mit Schwerpunkt auf Deutsche Geschichte an der Universität Strassburg und ehemaliges Mitglied des Institut Universitaire de France. Ihre wichtigsten Publikationen sind Der Caritasverband zwischen Kaiserreich und Weimarer Republik. Zur Sozial- und Mentalitätsgeschichte des caritativen Katholizismus in Deutschland (Freiburg im Breisgau, Lambertus, 2008), Les espaces de l’Allemagne au XIXe siècle. Frontières, centre et question nationale (Strasbourg, Presses universitaires de Strasbourg, 2010), „Une université nazie sur le sol français. Nouvelles recherches sur la Reichsuniversität de Strasbourg“ (Revue d'Allemagne, 43/3, 2011) und La ville charitable. Les oeuvres sociales catholiques en France et en Allemagne (Paris, Éditions du Cerf, 2012).
  Juliane Mikoletzky, Mag. phil. Dr. phil., Studium der Geschichte und Germanistik an der Ruhr-Universität Bochum, 1986 Promotion, Tätigkeit als wiss. Mitarbeiterin u.a. am Westfälischen Wirtschaftsarchiv Dortmund, als Univ.-Ass. an der Ruhr-Universität Bochum und Univ.-Lektorin an der Universität Wien. Seit 1992 wiss. Mitarbeiterin am Universitätsarchiv der TU Wien, 2001 - 2015 als Leiterin, seitdem freie Mitarbeiterin. Forschungsschwerpunkte: Wirtschafts-, Sozial-, Technik- und Wissenschaftsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts.

Klaus Nippert, Dr. phil., Magister artium; Studium der Geschichte, Germanistik und Mittellateinischen Philologie, anschließend Archivreferendariat in Nordrhein-Westfalen. 2001-2002 Arbeit am Historischen Archiv der Stadt Köln, seit 2002 Leitung des Universitätsarchivs Karlsruhe, seit 2009 als KIT-Archiv, seit 2017 zusätzlich in der Dienstleistungseinheit Allgemeine Services am KIT Leitung der Hauptabteilung Dokumente (Abteilungen Archiv, Crossmedia, Druckservice, Schriftgutmanagement). Publikationen zu Themen der spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Geschichte, zur Geschichte Technischer Universitäten und zur Literaturwissenschaft, Herausgabe der Reihe Publikationen aus dem Archiv des Karlsruhe Instituts für Technologie.

Marcus Popplow, Prof. Dr., Promotion an der Universität Bremen, dann Tätigkeit am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte (Berlin), der BTU Cottbus und als Freier Historiker, Vertretungsprofessuren an der Universität Stuttgart, der Universität Salzburg und der Universität Augsburg, 2014-2016 Professur für Technikgeschichte an der TU Berlin. Seit 2016 Professor für Geschichte mit Schwerpunkt Technikgeschichte am Karlsruher Institut für Technologie, Studiendekan an der dortigen Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften. Stellvertretender Vorsitzender der Gesellschaft für Technikgeschichte und Mitglied der Wissenschaftlichen Leitung der Zeitschrift „Technikgeschichte“. Interessensgebiete umfassen die Wissensgeschichte der Technik, die Geschichte des Ingenieurberufes und Technikgeschichte in Lehre und Öffentlichkeit.

Ole Sparenberg, Dr. phil., seit Januar 2019 Stipendiat der Gerda Henkel Stiftung und Lehrbeauftragter am Institut für Geschichte des KIT, von 2011 bis 2018 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität des Saarlandes. 2010 Promotion an der Georgia-Augusta-Universität Göttingen mit einer Arbeit zur Geschichte von Hochseefischerei und Walfang in der NS-Zeit (veröffentlicht 2012 bei Duncker & Humblot), Mitglied des DFG-Graduiertenkollegs „Interdisziplinäre Umweltgeschichte“ und Stipendiat der FAZIT-Stiftung. Forschung, Lehre und Publikationen zur Wirtschafts- und Umweltgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts; aktuelles Forschungsprojekt zur Geschichte des Tiefseebergbaus 1965-2020.
Vivian Yurdakul ist seit 2019 Projektassistent der Unabhängigen Historikerkommission zur Aufarbeitung der Geschichte des Reichsarbeitsministeriums in der Zeit des Nationalsozialismus. Parallel dazu bereitet er ein Promotionsprojekt zur Veränderung der Gesetzeskommentierung im Dritten Reich vor. Zuvor studierte er Deutsche Literatur und Geschichte an der Humboldt Universität zu Berlin sowie Geschichte und Kultur der Wissenschaft und Technik an der Technischen Universität Berlin. Sein Forschungsinteresse gilt unter anderem der Medizin- und Rechtsgeschichte des Nationalsozialismus sowie der Geschichte wissenschaftlicher Institutionen im Dritten Reich.

Daniela Zetti ist seit April 2020 PostDoc-Forscherin am Institut für Medizingeschichte und Wissenschaftsforschung der Universität zu Lübeck. Sie hat an den Universitäten Giessen, Mainz und Zürich studiert. Abschluss (Lic. phil.) an der Universität Zürich in Allgemeiner Geschichte; Dissertation an der ETH Zürich 2013 in Technikgeschichte. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Technik- und Wissensgeschichte. Daniela Zetti war Projektmitarbeiterin von "ETHistory" zum 150-Jahr Jubiläum der ETH Zürich 2005. Aktuell forscht sie zur frühen Geschichte von Telekommunikationsnetzwerken für Lehre und Forschung.

Gunnar B. Zimmermann, Dr. phil., geboren 1976, von 2017 bis 2020 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Arbeitsstelle für Universitätsgeschichte der Universität Hamburg und Mitherausgeber einer vierbändigen Geschichte der Hochschule anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens. Seit 2017 Dozent im Study-Abroad-Programm des Smith College (Northampton, USA) sowie Organisation des Vortragsprogramms des Vereins für Hamburgische Geschichte. Promotion 2018 als Stipendiat der Hamburger Landesgraduiertenförderung über „Bürgerliche Geschichtswelten in einer modernen Metropole“ (in Teilen 2019 im Wallstein Verlag erschienen), weitere Arbeiten zur Wissenschafts- und Universitätsgeschichte, Gedächtnis- und Erinnerungskultur, Bürgertumsforschung und Biografik.