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Postadresse für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Department für Geschichte

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Department für Geschichte
Geb. 09.20, 3. OG.
Douglasstraße 24
76133 Karlsruhe

Sekretariat

Erika Schwarzenberger, M.A.

Telefon: +49 721 608-43492

E-Mail: erika schwarzenberger∂kit edu

 

Klaudija Ivok, M.A.

Telefon: +49 721 608-43496

E-Mail: klaudija ivok∂kit edu

 

Studienberatung Geschichte

Dr. Anton F. Guhl

Telefon: +49 721 608-45428

E-Mail: anton guhl∂kit edu

Willkommen am Department für Geschichte

Über uns

Das Department für Geschichte am KIT hat in Forschung und Lehre zwei Schwerpunkte: Die Kulturgeschichte von Technik und Umwelt einerseits sowie die Politische und die Allgemeine Geschichte andererseits. Unsere Lehre bieten wir im Studiengang „Europäische Kultur und Ideengeschichte“ sowie für andere Fächer aus den Geistes- und Technikwissenschaften an.
 
In der Kulturgeschichte der Technik liegt ein Schwerpunkt auf der Mobilitätsgeschichte. Weitere Themen sind die Geschichte technischen Wissens und des Ingenieurberufes. Besonderes Interesse gilt der praxisorientierten Vermittlung technikhistorischen Wissens. Die politische Geschichte konzentriert sich auf die Geschichte Europas im 19. und 20. Jahrhundert. Weitere aktuell verfolgte Forschungsthemen sind u.a. die Hochschulgeschichte und die Familiengeschichte. Darüber hinaus sind wir Ansprech- und Kooperationspartner für historische Themen am KIT sowie in Stadt und Region Karlsruhe, insbesondere für die Medien.

Als Teilinstitut des Instituts für Technikzukünfte bringen wir Forschungsergebnisse der Technik- und Umweltgeschichte in gesellschaftliche Debatten um Zukunftsfragen ein. „Technikzukünfte“ definieren wir als die Arten und Weisen, wie Gesellschaften über den zukünftigen Einsatz von Technik kommunizieren - ob sprachlich, durch Bilder oder über Emotionen. Die historische Perspektive deckt damit langfristige Kontinuitäten oder Brüche in der Kommunikation über zukünftige technische Entwicklungen auf.

 

Über das Department

Personen
 

Veranstaltungen
 

Forschung

Studium und Lehre

Publikationen

Aktuelles

Das Department für Geschichte trauert um Rudolf Lill

Am 18. Juli verstarb in seiner Heimatstadt Köln der langjährige und prägende Inhaber des Lehrstuhls für Neuere und neueste Geschichte am Institut für Geschichte der Universität Fridericiana zu Karlsruhe (TH). Lill führte die Tradition von Franz Schnabel weiter und entwickelte die Karlsruher Geschichte zu einer besonderen Verbindung von politischer Neuzeit- und Technikgeschichte, in deren Tradition das Department für Geschichte steht.

Lill war u. a. Schüler des einflussreichen Kölner Neuzeithistorikers Theodor Schieder. Er verbrachte eine ihn lebenslang prägende Zeit als wiss. Mitarbeiter am Deutschen Historischen Institut in Rom. Dort entwickelte Lill sich zu einem der führenden deutschen Italien-, Katholizismus- und kritischen Papsthistoriker. Seine 'Geschichte Italiens in der Neuzeit', zuerst 1980 erschienen, gehört in der Verbindung von Politik-, Kultur-, Christentums- und Mentalitätsgeschichte zu den Grundlagenwerken der modernen deutschen Italiengeschichtsschreibung. Nach Professuren in Köln und Passau übernahm Lill 1983 den Schnabel-Lehrstuhl an der Fridericiana. In den frühen 1990er Jahren setzte er sich mit Erfolg für die Einrichtung einer Professur für Technikgeschichte am Institut für Geschichte ein. Lill gründete und leitete außerdem die regionalzeitgeschichtliche Forschungsstelle Widerstand gegen den Nationalsozialismus im deutschen Südwesten, die sich neben der Erforschung der NS-Gegner im Kontext auch der historisch-politischen Bildung und Gedächtnisarbeit widmete. Von 1993 bis 1996 leitete Lill als Generalsekretär das deutsch-italienische Zentrum Villa Vigoni am Comer See. Gastprofessuren führten Lill u.a. nach Rom, Florenz und Pavia. Von 1993 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2000 forschte und lehrte Lill wieder in Karlsruhe. Er veröffentlichte u.a. Grundlagenstudien zur Zeitgeschichte Tirols ('Südtirol in der Zeit des Nationalismus', 2002) sowie zur Ultramontanisierung der katholischen Kirche seit dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts ('Die Macht der Päpste', 2011). Lill war nach seiner Emeritierung der Ansprechpartner des Deutschlandfunks für Italiana und Catholica.

Das Department für Geschichte trauert um Rudolf Lill als großen europäischen Neuzeit- und Christentums- sowie kritischen Zeithistoriker.

Rolf-Ulrich Kunze

Aktuelle Mitteilungen und Veranstaltungshinweise

Christian Vater im Interview: Technikangst - „Ein kritischer Blick kann zu mehr Sorgfalt führen“

 

Zu Fragen nach den Gegebenheiten in Deutschland, was die Entwicklung neuer Technologien in ihren unterschiedlichen Ausformungen anbelangt, gibt Christian Vater, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Department für Geschichte, in dem Beitrag "Technikangst - 'Ein kritischer Blick kann zu mehr Sorgfalt führen'" eine Einschätzung. Das Interview ist auf den Webseiten des Goethe-Institutes in deutscher und englischer Sprache verfügbar.

Workshop "Hochschuljubiläen zwischen Geschichte, Gegenwart und Zukunft" am KIT, 18./19. Juni 2020

 

Der Workshop knüpft an die Karlsruher Ringvorlesung „Technische Hochschulen. Perspektiven der Universitätsgeschichte“ aus dem Sommer 2018 an und erforscht die Geschichte von Universitäten und Hochschulen anhand ihrer Hochschuljubiläen unter der Perspektive vergangener Gegenwarten und vergangener Zukunftserwartungen. Nähere Informationen finden Sie hier.

 
Aktuelle Neuerscheinung: Rolf-Ulrich Kunze, Reflexionen zur Zeitgeschichte.

 

In seinem Essay-Band Reflexionen zur Zeitgeschichte. Subjekt und Methodik, Kohlhammer, Stuttgart 2020, 176 S., widmet Prof. Dr. Rolf-Ulrich Kunze sich den folgenden, gesamtgesellschaftlich relevanten Fragen: Wann scheitert eine Demokratie? Wie muss sich die politische Bildung weiterentwickeln, um den neuen Herausforderungen erfolgreich begegnen zu können? Wird unser Geschichtsbild von der Globalisierung beeinflusst? Dabei bezieht er in der aktuellen Debatte zum historischen Materialismus Stellung und erörtert die vielfach bizarre Beziehung zwischen Menschen und Dingen. Weitere Informationen

Prof. Dr. Rolf-Ulrich Kunze im Interview: Verschwörungstheorien in der Pandemie

 

Eine zeitgeschichtliche Einschätzung der derzeitigen Verschwörungstheorien und Proteste gegen die Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung gibt Prof. Dr. Rolf-Ulrich Kunze vom KIT-Department für Geschichte im Interview mit den Badischen Neuesten Nachrichten. Dabei geht es auch um die Rolle von verschwörungstheoretischem Denken in Nationalismus und Faschismus. Der Beitrag ist online verfügbar.

Einen Fernseh-Beitrag mit Prof. Dr. Kunze zu diesem Thema sendete Baden-TV am 14. Mai 2020 (Min.13:48).

 
Prof. Dr. Kurt Möser im SWR2-Gespräch: „Autoindustrie im Kanzleramt: Abwrackprämie ökologisch sinnlos“

 

Ist eine Abwrackprämie aus ökologischer Sicht sinnvoll? Sollten überhaupt staatliche Subventionen an die Autoindustrie in Aussicht gestellt werden? Wie sieht es mit der Recycelbarkeit von E-Autos aus? Diese und weitere Fragen erörtert Prof. Dr. Kurt Möser, Technik-Historiker am Department für Geschichte des KIT, im Interview mit dem SWR2. Aktueller Anlass ist das Spitzentreffen der Autoindustrie im Kanzleramt am 05.05.2020.

Das Gespräch wurde am 05. Mai 2020 im SWR2 gesendet und kann als Audiodatei nachgehört werden.

Dr. Ole Sparenberg in der Dokumentation „Walfang unterm Hakenkreuz“ (Radio Bremen)

 

Im „Dritten Reich“ begründeten deutsche Expeditionen in die Antarktis den Aufstieg zu einer der drei größten Walfangnationen der Welt. Die 7 deutschen Walfangflotten töteten zwischen 1936 und 1939 in der Antarktis mehr als 30.000 Wale, v.a. Großwale wie Blau- und Finnwale und trugen damit maßgeblich zur Dezimierung der Bestände bei. Das Meer bezeichnete die NS-Propaganda als „Deutschlands einzige Kolonie“. In der Radio Bremen Dokumentation „Walfang unterm Hakenkreuz“ spricht Dr. Ole Sparenberg, Lehrbeauftragter am Institut für Geschichte, als einer der Interview-Partner aus wissenschaftlicher Perspektive über die wirtschaftlichen Zusammenhänge der Entstehung und Ausweitung des Walfangs in der NS-Zeit.

Die Dokumentation wurde am 06. April 2020 in der ARD ausgestrahlt und ist in der ARD-Mediathek verfügbar.

 
Mitteilungen und Veranstaltungshinweise 2020
Titel Personen Datum

Dr. Gisela Hürlimann

13./14. November 2020

Prof. Dr. Rolf-Ulrich Kunze

Mi 13.05.2020

Prof. Dr. Rolf-Ulrich Kunze

So. 05.04.2020

Dr. Gisela Hürlimann

26./27. März 2020

23./24. Januar 2020

Prof. Dr. Rolf-Ulrich Kunze

Sonntag, 5.1.2020



Weitere Mitteilungen

Eine Übersicht über ältere Mitteilungen des Departments für Geschichte finden Sie unter Aktuelles - Mitteilungen.