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Du hast deinen Bachelor abgeschlossen und möchtest dein Geschichtsstudium vertiefen – interdisziplinär, praxisnah und mit viel Gestaltungsspielraum? Dann ist der Masterstudiengang EUKLID am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) genau das Richtige für dich!
Besonderheiten des Studiums:
-> Kleine Gruppen und intensive Betreuung
-> Wahlmöglichkeiten bei Modulen und Veranstaltungen
-> Abschlussarbeit wahlweise in Geschichte oder Philosophie
-> Studienbeginn im Sommer- oder Wintersemester
Interesse geweckt? Alle Infos zum Studienaufbau findest du hier
Ermöglicht Dein BA-Abschluss Zugang zum MA Euklid? Hast Du noch andere Fragen? Vereinbare einen Gesprächstermin mit der Fachstudienberatung: fachstudienberatung.geschichte∂itz.kit.edu

Unter dem Titel „Zwischen Vitrine und Wissenschaft: Objekte als Schnittstelle von Museumsarbeit und Forschung“ referierte Katharina Voll am 21. Juli im Forschungskolloquium. Die im Referat Antike Kulturen des Badischen Landesmuseums Karlsruhe tätige Wissenschaftlerin brachte in ihrem Vortrag dem sonst eher in der Neueren und Neuesten Geschichte beheimateten Publikum die Welt der altgriechischen Artefakte nahe. Neben den Herausforderungen traditioneller Formen der Forschung und Vermittlung ging es dabei vor allem um die 3D-Digitalisierung und ihre Bedeutung für Restaurierungen von Keramiken und digitale Vermittlung der Forschungsarbeit.

Das Hauptseminar zur Wissenschaftsgeschichte von Forschungsreisen von Désirée Schauz unternahm am 22. Juli 2026 eine Exkursion zum Rheinhafen, wo sich momentan die botanische Sammlung des Karlsruher Naturkundemuseums befindet.
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Am 07. Juli stellte Sophia Merkel im Forschungskolloquium ihr Dissertationsprojekt zu Familie als Verarbeitungsraum von (Zeit-)Geschichte in Walter Kempowskis „Deutscher Chronik“ vor. In ihrem Vortrag sprach Merkel über allgemeine Herausforderungen und Chancen des historischen Arbeitens mit Belletristik sowie speziell über Darstellungen von Familie und erfahrener Geschichte in Kempowskis „Tadellöser & Wolff“.

"Moderne" und "Fortschritt" sind im Horizont der Zeitgeschichte sehr wirkmächtige Begriffe gewesen. Der Streit um die damit verbundenen Konzepte und Werte hat das politische Denken und Handeln nachhaltig geprägt. Eine progressive Geschichte fragt aber zugleich nach den politischen Chancen des Progressivismus heute, einer parteiübergreifenden Position, die die beiden Grundwerte der Moderne, Freiheit und Gleichheit, nicht für erledigt hält - weder zugunsten des Autoritarismus noch des Radikalindividualismus. Rolf-Ulrich Kunzes Manifest setzt die Merkmale progressiver Politik zu ihren gegenwärtigen Herausforderungen ins Verhältnis: politische Geschichte im Wortsinn, die den falschen Anspruch auf Neutralität einer durchaus handfest politischen oder historistischen Äquidistanz nicht akzeptiert. (Klappentext)
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