Innovation und Fortschritt als Leitbegriffe des 20. Jahrhunderts. Begriffsgeschichtliche Praxis im Zeichen der Digital Humanities
- Typ: Oberseminar (OS)
- Lehrstuhl: Geschichte
- Semester: WS 26/27
-
Zeit:
Mi. 28.10.2026
11:30 - 13:00, wöchentlich
30.91 Raum 026
30.91 Franz-Schnabel-Haus
Mi. 04.11.2026
11:30 - 13:00, wöchentlich
30.91 Raum 026
30.91 Franz-Schnabel-Haus
Mi. 11.11.2026
11:30 - 13:00, wöchentlich
30.91 Raum 026
30.91 Franz-Schnabel-Haus
Mi. 18.11.2026
11:30 - 13:00, wöchentlich
30.91 Raum 026
30.91 Franz-Schnabel-Haus
Mi. 25.11.2026
11:30 - 13:00, wöchentlich
30.91 Raum 026
30.91 Franz-Schnabel-Haus
Mi. 02.12.2026
11:30 - 13:00, wöchentlich
30.91 Raum 026
30.91 Franz-Schnabel-Haus
Mi. 09.12.2026
11:30 - 13:00, wöchentlich
30.91 Raum 026
30.91 Franz-Schnabel-Haus
Mi. 16.12.2026
11:30 - 13:00, wöchentlich
30.91 Raum 026
30.91 Franz-Schnabel-Haus
Mi. 23.12.2026
11:30 - 13:00, wöchentlich
30.91 Raum 026
30.91 Franz-Schnabel-Haus
Mi. 13.01.2027
11:30 - 13:00, wöchentlich
30.91 Raum 026
30.91 Franz-Schnabel-Haus
Mi. 20.01.2027
11:30 - 13:00, wöchentlich
30.91 Raum 026
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Mi. 27.01.2027
11:30 - 13:00, wöchentlich
30.91 Raum 026
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Mi. 03.02.2027
11:30 - 13:00, wöchentlich
30.91 Raum 026
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Mi. 10.02.2027
11:30 - 13:00, wöchentlich
30.91 Raum 026
30.91 Franz-Schnabel-Haus
Mi. 17.02.2027
11:30 - 13:00, wöchentlich
30.91 Raum 026
30.91 Franz-Schnabel-Haus
- Dozent: PD Dr. Désirée Schauz
- SWS: 2
- LVNr.: 5012004
- Hinweis: Präsenz
| Inhalt | „Innovation“ und „Fortschritt“ sind Leitbegriffe des 20. Jahrhunderts. Mit ihnen werden gesellschaftliche Erfahrungen und Erwartungen an die Zukunft verhandelt und kommuniziert. Insbesondere in Diskursen über Wissenschaft und Technik, in denen es um techno-wissenschaftliche Potenziale und Risiken geht, spielen sie eine zentrale Rolle. Die Bedeutungszuschreibungen sind jedoch je nach Kontext vielschichtig und umkämpft. Die Lehrveranstaltung ist als projektorientiertes Forschungsseminar konzipiert. Anhand der Beispiele „Innovation“ und „Fortschritt“ werden Sie zunächst in Ansätze und Methoden der digitalen Begriffsgeschichte eingeführt. Ziel ist es, in Arbeitsgruppen selbständig kleine Fallstudien durchzuführen und dabei den Umgang mit digitalen Textkorpora und digitalen Auswertungsinstrumenten einzuüben. Studienleistungen: Wird die Lehrveranstaltung den Modulen „Ideen, Begriffe, Diskurse A“, „Kulturgeschichte der Technik A“, „Ideen, Begriffe, Diskurse“ B, „Kulturgeschichte der Technik B (jeweils neue Version begonnen ab WS 26/27) oder dem Modul Geisteswissenschaften Interdisziplinär (ab WS 26/27) zugeordnet, besteht die Studienleistung in einer mündlichen Präsentation. Es besteht die Möglichkeit, eine Hausarbeit (15-20 Seiten) als Modulabschlussprüfung anzufertigen. Wird die Lehrveranstaltung den Modulen „Ideen, Begriffe und Diskurse B“, „Kulturgeschichte der Technik B“ oder „Kulturhistorische Fallstudien“ zugeordnet (jeweils alte Version begonnen vor WS 26/27), besteht die Studienleistung in einer mündlichen Präsentation und der schriftlichen Besprechung eines ausgewählten Textes (4-5 Seiten). Es besteht die Möglichkeit, eine mündliche Prüfung zu Themen der Veranstaltung als Modulabschlussprüfung abzulegen.
Einführende Literatur: Benoît Godin: Innovation. A Study in the Rehabilitation of a Concept. In: Contributions to the History of Concept 10 (2015), S. 45–68. Rüdiger Graf: Tot gesagt und nicht gestorben. Zur Persistenz des Fortschritts im 20. und 21. Jahrhundert. In: Traverse. Zeitschrift für Geschichte 23 (2016), S. 91–103. Pasi Ihalainen und Jani Marjanen (Hg.): Writing Conceptual Histories. London 2025. |
| Vortragssprache | Deutsch |