Wissenschaft zwischen Internationalismus und Nationalismus
- Typ: Kurs (Ku)
- Lehrstuhl: Geschichte
- Semester: WS 26/27
-
Zeit:
Di. 27.10.2026
15:45 - 17:15, wöchentlich
30.91 Raum 012
30.91 Franz-Schnabel-Haus
Di. 03.11.2026
15:45 - 17:15, wöchentlich
30.91 Raum 012
30.91 Franz-Schnabel-Haus
Di. 10.11.2026
15:45 - 17:15, wöchentlich
30.91 Raum 012
30.91 Franz-Schnabel-Haus
Di. 17.11.2026
15:45 - 17:15, wöchentlich
30.91 Raum 012
30.91 Franz-Schnabel-Haus
Di. 24.11.2026
15:45 - 17:15, wöchentlich
30.91 Raum 012
30.91 Franz-Schnabel-Haus
Di. 01.12.2026
15:45 - 17:15, wöchentlich
30.91 Raum 012
30.91 Franz-Schnabel-Haus
Di. 08.12.2026
15:45 - 17:15, wöchentlich
30.91 Raum 012
30.91 Franz-Schnabel-Haus
Di. 15.12.2026
15:45 - 17:15, wöchentlich
30.91 Raum 012
30.91 Franz-Schnabel-Haus
Di. 22.12.2026
15:45 - 17:15, wöchentlich
30.91 Raum 012
30.91 Franz-Schnabel-Haus
Di. 12.01.2027
15:45 - 17:15, wöchentlich
30.91 Raum 012
30.91 Franz-Schnabel-Haus
Di. 19.01.2027
15:45 - 17:15, wöchentlich
30.91 Raum 012
30.91 Franz-Schnabel-Haus
Di. 26.01.2027
15:45 - 17:15, wöchentlich
30.91 Raum 012
30.91 Franz-Schnabel-Haus
Di. 02.02.2027
15:45 - 17:15, wöchentlich
30.91 Raum 012
30.91 Franz-Schnabel-Haus
Di. 09.02.2027
15:45 - 17:15, wöchentlich
30.91 Raum 012
30.91 Franz-Schnabel-Haus
Di. 16.02.2027
15:45 - 17:15, wöchentlich
30.91 Raum 012
30.91 Franz-Schnabel-Haus
- Dozent: PD Dr. Désirée Schauz
- SWS: 2
- LVNr.: 5012052
- Hinweis: Präsenz
| Inhalt | Der Anspruch, wissenschaftliches Wissen besitze über territoriale und kulturelle Grenzen hinweg universelle Gültigkeit, bestimmt seit der Frühen Neuzeit das Selbstverständnis der modernen Wissenschaft und begründet ihre internationale Ausrichtung. Kriegerische Konflikte, nationale Rivalitäten und hegemoniale Ansprüche – sei es im Zeichen des Nationalismus, des Kolonialismus oder des Kalten Krieges – zeigten im Verlauf der Geschichte jedoch wiederholt die Grenzen dieses wissenschaftlichen Selbstbildes auf. Tatsächlich lassen sich Internationalisierung und Nationalisierung der Wissenschaftskulturen als wechselseitige historische Prozesse beschreiben. Im Seminar werden die Ideale des wissenschaftlichen Internationalismus und des universellen Wissens historisch kontextualisiert und vor dem Hintergrund wechselvoller nationalstaatlicher Konkurrenzen und Konflikte betrachtet. In einer epochenübergreifenden Perspektive diskutieren wir anhand ausgewählter historischer Beispiele die kulturelle Bedingtheit, Ambivalenz und Umkämpftheit dieser zentralen Normen des modernen Wissenschaftsethos.
Studienleistungen: Wird die Lehrveranstaltung im BA Euklid dem Modul Ideen, Begriffe, Diskurse I zugeordnet, besteht die Studienleistung in einem mündlichen Input, bei dem Sie in ein Sitzungsthema mit unterstützenden Materialien einführen sowie eine historische Quelle auswählen und diese mit den anderen diskutieren. Es besteht die Möglichkeit, eine Hausarbeit als Modulabschlussprüfung anzufertigen. Wird die Lehrveranstaltung im BA Euklid dem Modul Ideen, Begriffe, Diskurse II oder im LAS Geschichte der Gegenwart (Major und Minor) den Modulen Ideen, Begriffe, Diskurse I oder II zugeordnet, besteht die Studienleistung in einem mündlichen Input (mit historischen Quellen und unterstützenden Materialien) und einem Sitzungsprotokoll (ca. 4-5 Seiten). Es besteht die Möglichkeit, eine schriftliche oder mündliche Prüfung zu Themen der Veranstaltung als Modulabschlussprüfung abzulegen.
Einführende Literatur: Mitchell G. Ash: Internationalisierung und Entinternationalisierung der Wissenschaften im 19. und 20. Jahrhundert. Thesen. In: Manfred Lechner und Dietmar Seiler (Hg.): zeitgeschichte.at. Innsbruck. Wien 1999, S. 4–12. Elisabeth Crawford (Hg.): Denationalizing Science. The Contexts of International Scientific Practice. Dordrecht 1993. Geert J. Somsen: A History of Universalism. Conceptions of the Internationality of Science from the Enlightenment to the Cold War. In: Minerva 46/3 (2008), S. 361–379. |
| Vortragssprache | Deutsch |