
Du hast deinen Bachelor abgeschlossen und möchtest dein Geschichtsstudium vertiefen – interdisziplinär, praxisnah und mit viel Gestaltungsspielraum? Dann ist der Masterstudiengang EUKLID am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) genau das Richtige für dich!
Besonderheiten des Studiums:
-> Kleine Gruppen und intensive Betreuung
-> Wahlmöglichkeiten bei Modulen und Veranstaltungen
-> Abschlussarbeit wahlweise in Geschichte oder Philosophie
-> Studienbeginn im Sommer- oder Wintersemester
Interesse geweckt? Alle Infos zum Studienaufbau findest du hier
Ermöglicht Dein BA-Abschluss Zugang zum MA Euklid? Hast Du noch andere Fragen? Vereinbare einen Gesprächstermin mit der Fachstudienberatung: fachstudienberatung.geschichte∂itz.kit.edu

Am 07. Juli stellte Sophia Merkel im Forschungskolloquium ihr Dissertationsprojekt zu Familie als Verarbeitungsraum von (Zeit-)Geschichte in Walter Kempowskis „Deutscher Chronik“ vor. In ihrem Vortrag sprach Merkel über allgemeine Herausforderungen und Chancen des historischen Arbeitens mit Belletristik sowie speziell über Darstellungen von Familie und erfahrener Geschichte in Kempowskis „Tadellöser & Wolff“.

"Moderne" und "Fortschritt" sind im Horizont der Zeitgeschichte sehr wirkmächtige Begriffe gewesen. Der Streit um die damit verbundenen Konzepte und Werte hat das politische Denken und Handeln nachhaltig geprägt. Eine progressive Geschichte fragt aber zugleich nach den politischen Chancen des Progressivismus heute, einer parteiübergreifenden Position, die die beiden Grundwerte der Moderne, Freiheit und Gleichheit, nicht für erledigt hält - weder zugunsten des Autoritarismus noch des Radikalindividualismus. Rolf-Ulrich Kunzes Manifest setzt die Merkmale progressiver Politik zu ihren gegenwärtigen Herausforderungen ins Verhältnis: politische Geschichte im Wortsinn, die den falschen Anspruch auf Neutralität einer durchaus handfest politischen oder historistischen Äquidistanz nicht akzeptiert. (Klappentext)
Link zur PublikationEinen Einblick in das konkrete Archivgeschehen gewährte dankenswerterweise Jennifer Meyer den Teilnehmenden des Kolloquiums Geschichte. Sie führte die Interessierten durch das Generallandesarchiv, das diese gemeinsam mit Marcus Popplow und Désirée Schauz am 30. Juni besuchten. Dabei erhielt die Gruppe Einblicke in die Geschichte der Institution sowie konkreter Archivalien. Beeindruckend war auch der Besuch der Restaurierungswerkstatt: an echten Exponaten wurden bestimmte Techniken zur Rettung solch wertvoller Quellen erklärt.

Tobias Markowitsch stellte am 16. Juni ein Projekt der Bildungsagenda NS-Unrecht vor. Dieses befasst sich mit den Akten des Sondergerichts Mannheim, welches während der NS-Diktatur Regimekritiker und -kritikerinnen anklagte und in über 8.000 Verfahren in den Jahren 1933 - 1945 verurteilte. Im Rahmen dieses Projektes ermöglichte das Generallandesarchiv Karlsruhe Schülerinnen und Schülern verschiedener Karlsruher Gymnasien, darüber tiefe Einblicke in das Unrechts-System des NS-Staates zu erlangen.

Am 9. Juni stellte Jary Koch (Potsdam) im Forschungskolloquium Auszüge aus seinem Dissertationsprojekt über Arbeit, Technik und Natur in der chemischen Industrie der Bundesrepublik zwischen den 1960er und 1980er Jahren vor. Konkret beleuchtete Koch in seinem Vortrag Aspekte der Computerisierung und Automatisierung der Chemieindustrie und deren Folgen für industrielle Forschung und Produktion.



