
Vom 7. bis zum 9. Mai tagte die deutschsprachige Gesellschaft für Technikgeschichte (GTG) in der Dortmunder Zeche Zollern zum Thema „Un|Sichtbarkeiten – Energiegeschichte zwischen Materialität, Praxis und Repräsentation“. Auf der Jahrestagung gab es gleich drei Beiträge aus dem Department für Geschichte. Clarissa Kopanitsak trug im Nachwuchsforum zu CAD-Modellierungen im Denkmalschutz vor. Ole Sparenberg referierte im Panel „Regionale Energieregime: Kultur, Politik, Umwelt“ seine Forschungen zur Torfnutzung im 19. Jahrhundert in Berlin. Und Nicole Hesse, die als Mitglied des Programmausschusses an der Organisation und Moderation der Tagung beteiligt war, hielt einen Vortrag zur Windenergienutzung in Energiekrisenzeiten des 20. Jahrhunderts.

Am 12. Mai eröffnete Florian Bettel aus Wien die Vortragsreihe im Forschungskolloquium des Geschichte Departments mit seinem Forschungsbericht über "Kunststoffverarbeitung im Kleinen – Wiener Familienbetriebe nach 1945".

Andrea Acle-Kreysing wechselt zum Sommersemester 2026 an die Universität Heidelberg und übernimmt die Vertretung der Professur für Neuere Geschichte (19. und 20. Jahrhundert). Zuvor war sie knapp drei Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) tätig. In Forschung und Lehre befasste sie sich mit der neueren Geschichte mit transnationalem Schwerpunkt und habilitierte an der Universität Heidelberg zum deutschsprachigen Exil in Lateinamerika. Wir gratulieren herzlich zu der neuen Position!
Weitere Infos
Im Januar und Februar dieses Jahres fuhr PD Dr. Ole Sparenberg als Experte und Lektor auf seiner zweiten Reise mit einem Kreuzfahrtschiff in die Antarktis. Auf der Reise, die von Argentinien über die Falkland Inseln, Süd-Georgien, das Wedell-Meer und die Antarktische Halbinsel nach Chile führte, hielt er Vorträge zur Geschichte der Region und begleitete Besuchergruppen bei Landausflügen. Neben atemberaubenden Landschaften und einer faszinierenden Tierwelt bietet diese Region auch eine vielfältige Geschichte, die u.a. den Walfang, die Polarforschung und politische Konflikte wie den Falkland-Krieg von 1982 umfasst.

Du hast deinen Bachelor abgeschlossen und möchtest dein Geschichtsstudium vertiefen – interdisziplinär, praxisnah und mit viel Gestaltungsspielraum? Dann ist der Masterstudiengang EUKLID am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) genau das Richtige für dich!
Besonderheiten des Studiums:
-> Kleine Gruppen und intensive Betreuung
-> Wahlmöglichkeiten bei Modulen und Veranstaltungen
-> Abschlussarbeit wahlweise in Geschichte oder Philosophie
-> Studienbeginn im Sommer- oder Wintersemester
Interesse geweckt? Alle Infos zum Studienaufbau findest du hier
Ermöglicht Dein BA-Abschluss Zugang zum MA Euklid? Hast Du noch andere Fragen? Vereinbare einen Gesprächstermin mit der Fachstudienberatung: fachstudienberatung.geschichte∂itz.kit.edu

„Sind wir auf dem Weg in die neofeudale Technokratie?“ – so lautet eine der Fragen, die sich Rolf-Ulrich Kunze im gleichnamigen Podcast der Reihe Campus-Report des KIT zur Krise der liberalen Demokratie stellt (vom 17. März 2026). Das Frühjahrsgespräch zur politischen Weltlage mit Dr. Stefan Fuchs thematisiert Demokratiekrise und Technologie.
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